Wien
- Klosterneuburg - Höhenstraße - Kahlenberg, Cobenzl - Neuwaldegg -
Exelberg - Dopplerhütte - Königstetten, Tulln - St. Andrä - Greifenstein
- Klosterneuburg - Wien
ca. 110 km
Eine teils kurvenreiche Tour mit wechselndem Straßenbelag.
Gefahren: 19.4.2000 |

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Gleich hinter der Wiener Stadtgrenze kommt man nach Klosterneuburg.
Dort kann man das weltberühmte Stift Klosterneuburg besuchen, das den Wienern
in erster Linie vom Fasslrutschen am Leopolditag ein Begriff ist.
Mit Kultur geht es weiter: Die Sammlung
Essl im Schömer-Haus ist mit ca. 4.000 Werken die größte Privatkollektion
heimischer aber auch internationaler Malerei seit 1945. (Aufeldstr. 17, geöffnet
Mo. - Fr. 8 - 18 Uhr).
Gut beschildert ist die Auffahrt zur Höhenstraße, über deren Kopfsteinpflaster
man über den Kahlenberg auf den Cobenzl gelangt, wo man unbedingt eine Pause
einlegt, um den beeindruckenden Blick über Wien zu genießen. Dann geht
es weiter durch die Kurven der Wiener Hausberge bis Neuwaldegg, wo die Reifen
vom Kopfsteinpflaster erlöst werden und auf ruhigeren Boden wechseln.
Wer Lust hat, sich die Beine zu vertreten, kann das im Schwarzenbergpark tun,
der sich rechts der Straße entlangzieht, die nach Tulln führt.
Hier beginnt auch der Abschnitt der Strecke, der fahrtechnisch am interessantesten
ist: über den Exelberg und den Scheiblingstein ziehen sich Kurven und Serpentinen,
die man - so die Möglichkeit besteht - zum Kennenlernen an einem Wochentag
genießen sollte. An Wochenenden ist die Strecke stärker frequentiert,
denn auf dem letzten Berghang steht unübersehbar die Dopplerhütte, ein
beliebter Treffpunkt von Bikern.
Nach wenigen Kurven wechselt das Landschaftsbild mit dem Eintritt ins Tullner
Feld. In Königstetten folgt man der Hauptstraße halbrechts. Eine ebene,
fast schnurgerade Straße führt nach Tulln
an der Donau (Stadtplan).
Man verläßt Tulln über die Langenlebarner Straße und folgt
der B14 über Zeiselmauer nach St. Andrä, wo man Richtung Greifenstein
links abbiegt. Über eine schmale, stellenweise sogar einspurige Straße
gelangt man am Donauufer entlang zur Burg
Greifenstein (St. Andrä - Wördern), in welcher König Richard
Löwenherz - bei der Rückkehr vom dritten Kreuzzug (1189 - 1192) der
Sage nach gefangen genommen und in einem hölzernen Kotter festgehalten worden
sein soll. Soll!!! Kurt aus Linz schrieb uns, dass das ein Blödsinn
sei und der gute Löwenherz dort nicht in Dreck und Dunkelheit schmoren musste.
Über Klosterneuburg
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