Wie
üblich starten wir gegen 8 Uhr in Wien, machen unseren ersten Stop aber nicht
in Wöllersdorf, sondern am neuen Rastplatz davor, denn dort gibt es Motorradparkplätze.
Ohne Probleme geht es bis Triest, wo wir an der Grenze noch den bereits traditionellen
Kaffee trinken, bevor wir uns ins Getümmel der Stadt werfen.
Auf
vielfachen Wunsch hier die Beschreibung, wie man die Anek Lines in Triest findet:
Aus
Richtung Udine (Autobahn A4) kommend, fährt man auf der Autobahn zirka 30
Kilometer Richtung Slowenien, an 5 - 6 Ausfahrten Richtung Zentrum vorbei, bis
zur Ausfahrt "Zona Industriale, Via caboto, Molo VII" (dies ist die
letzte Ausfahrt vor der slowenischen Grenze). Diese Ausfahrt hinunter bis ans
Ende der Stadtüberführung fahren. Wenn man am Ende der Ausfahrt Molo
VII ankommt, links abbiegen und unter der Autobahnunterführung durchfahren.
Sofort wieder links abbiegen und die Rampe hinunter. Das Check-in-Office (roter
Punkt) befindet sich am Ende des Parkplatzes.
Aus Richtung Monfalcone kommend fährt man ohne abzubiegen die Küste
entlang, am Hauptbahnhof vorbei, immer der Hauptstraße Richtung Slowenien
folgend. Man fährt beim Hafen vorbei und kommt zu einer großen Kurve
(Schild: Slowenien, Autobahn, ANEK Depature). Nach links in eine Baumallee einbiegen
und weiterfahren bis man das Schild für die Autobahn nach Slowenien sieht.
Nicht auf die Autobahn auffahren, sondern noch 50 Meter daneben fahren und bei
einer Kreuzung nach rechts einbiegen. Unter der Autobahn hindurch fahren und sofort
wieder nach links abbiegen und den ANEK LINES Schildern folgen.
(Anfahrtsbeschreibung des Reisebüro-Kryoneri-Travel,
Foto: Prospekt Anek Lines)
Triest
- Patra

Im
Hafen wartet sie bereits: die El Venizelos. Was wir noch nicht wissen: es ist
eine ihrer letzten Fahrten, denn kurz danach wird sie verkauft. Vielleicht ist
das der Grund, dass sie so langsam fährt. Wir müssen vier Stunden Verspätung
in Kauf nehmen.
Diesmal ist das aber keine Tragödie, denn wir sollten in Patra um 6 Uhr früh
ankommen. So sind wir eben erst gegen 10 Uhr aus dem Schiffsbauch raus.
Wie vereinbart, haben wir am Schiff Herbert getroffen. Er wird uns diesmal in
seinem Opel Kalibra begleiten. Wir sind schon gespannt, wie sich der PKW hinter
zwei Tourenmaschinen fühlen wird. Herbert überredet uns gleich, unser
Gepäck vom Sozius in seinen Kofferraum zu geben. Der erste Vorteil: Was nicht
aufgepackt ist, kann auch nicht verrutschen oder runterfallen.

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