Nach
der Entrichtung des Eintrittspreises von 2,- Euro wird man in die Halle gelassen,
in der die Gründer der neuzeitlichen Wettkämpfe, Star-Olympioniken,
Austragungsorte, unzählige Briefmarken und diverses "Zubehör"
wohlsortiert dem Besucher dargeboten werden.
Ich staune über die Medaillen, die man als Zuschauer vor dem Fernsehgerät
ja nie so nahe zu Gesicht bekommt. Manche sind so häßlich, dass ich
sie nicht einmal aufheben würde, tät' ich sie auf der Straße finden.
Ähnlich verhält es sich bei den Fackeln.
Hier
ist der Spiegel "zu Hause", mit dem das Olympische Feuer entzündet
wird. Alle vier Jahre kommt er zum Einsatz.
Hier findet man Kuriositäten wie z.B. jenes elektronische Gerät, mit
welchem die Organisatoren das Olympische Feuer über einen Weltraumsatelliten
aus dem Stadion in Athen nach Ottawa/Canada 1976 zu den Spielen in Montreal übertrugen.
Oder die mit weißer Seide ausgelegte Schatulle, mit der das fanzösische
Herz des Gründers der ersten Spiele nach der Antike, Pierre de Coubertin,
nach Olympia transportiert wurde - es war sein letzter Wille, dass er hier begraben
werden sollte, was auch in der Nähe des Museums bei den Ausgrabungen feierlich
geschah.
Auch hier sind die meisten Exponate in Griechisch, Englisch und Deutsch beschrieben.
Sogar für Menschen wie uns, die sich nicht sosehr für Sport interessieren,
war es sehr beeindruckend, den Olympischen Spielen der Neuzeit im wahrsten Sinne
des Wortes nähergekommen zu sein.

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