PARGA (30. - 31. 5. 2003)


PargaZum ersten Mal erleben wir Parga während der Vorsaison. Die Menschen sind fröhlich, ausgeruht und aktiv. Sie planen und beschließen, sie putzen und bauen um. Abschlussarbeiten vor dem großen Ansturm der Touristen. Diese Gesinnung gefällt uns viel besser als jene im Herbst, wo sie müde von einer anstrengenden Saison nur noch den Winterferien entgegenlechzen.

In Parga hat sich seit dem Herbst nicht viel verändert. Die Menschen sind noch dieselben, begrüßen uns freundlichst, freuen sich uns wiederzusehen. Nur Emiliano, der Koch von Rudi's, ist nicht mehr da. Er kocht jetzt anderswo.

Ob diese Drähte typisiert sind???Die Terra-Bar, unserem wohl meist besuchtesten Internet-Café, wurde um einen großen Raum erweitert. Zu den vier PC-Stationen ist eine fünfte gekommen, die man aber nicht sieht. Sie besteht lediglich aus einem Kabel, an dem man seinen Laptop anschließen und surfen, oder zB. seine Website aktualisieren oder Fotos im Internet deponieren kann.

Die Taverne "Solutiotis" heißt nun "Yannis". Der hat sie nun voll übernommen und einige neue Speisen auf die Karte gesetzt, zB. die mit Schafskäse gefüllten Pfefferonischoten, eine warme Vorspeise.

Wir entdeckten eine interessante Kofferhalterung auf einem Motorrad, bestehend aus einigen Drähten. Das hält, das genügt - wir sind in Griechenland!

Das Klima ist in Parga Ende Mai sehr angenehm. Spätabends bis spätmorgens ist es kühl. Ein Sweater tut gut. Tagsüber herrscht bereits Badewetter. In der Sonne ist es heiß und im Schatten erträglich. Im Gegensatz zum September bleiben die Regenfälle am Nachmittag aus.

Blütenzauber im Frühling in Parga
Mehr über Parga: Parga (Reise 2001)
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Tjaky und Rudi. Foto: Michi GriletzZwei Tage bleiben wir in Parga, um ein bisschen zu relaxen. Manchmal tragen wir auch unsere Jeansjacken mit den vielen Aufnähern drauf. In Griechenland kennt man so etwas nicht. Wir werden oft nach dem Sinn dieses aussergewöhnlichen Kleidungsstücks gefragt. Als sie dann erfahren, dass es sich um Aufnäher verschiedener Motorrad fahrender Vereinigungen handelt, die wir auf einem ihrer Feste erstanden hätten und das Jackerl in seiner Gesamtheit eine Erinnerung an Feste, Events und Freunde darstellt, sind sie vor Begeisterung aus dem Häuschen und finden es ganz toll.
Da sieht man wieder einmal, was Vorurteile ausmachen können!

Nach zwei ruhigen, motorisiert-kilometerlosen Tagen machen wir uns auf den Weg in Richtung Peloponnes.

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