Zum
ersten Mal erleben wir Parga während der Vorsaison. Die Menschen sind fröhlich,
ausgeruht und aktiv. Sie planen und beschließen, sie putzen und bauen um.
Abschlussarbeiten vor dem großen Ansturm der Touristen. Diese Gesinnung
gefällt uns viel besser als jene im Herbst, wo sie müde von einer anstrengenden
Saison nur noch den Winterferien entgegenlechzen.
In Parga hat sich seit dem Herbst nicht viel verändert. Die Menschen sind
noch dieselben, begrüßen uns freundlichst, freuen sich uns wiederzusehen.
Nur Emiliano, der Koch von Rudi's,
ist nicht mehr da. Er kocht jetzt anderswo.
Die
Terra-Bar, unserem wohl meist
besuchtesten Internet-Café, wurde um einen großen Raum erweitert.
Zu den vier PC-Stationen ist eine fünfte gekommen, die man aber nicht sieht.
Sie besteht lediglich aus einem Kabel, an dem man seinen Laptop anschließen
und surfen, oder zB. seine Website aktualisieren oder Fotos im Internet deponieren
kann.
Die Taverne "Solutiotis"
heißt nun "Yannis". Der hat sie nun voll übernommen und
einige neue Speisen auf die Karte gesetzt, zB. die mit Schafskäse gefüllten
Pfefferonischoten, eine warme Vorspeise.
Wir entdeckten eine interessante Kofferhalterung auf einem Motorrad, bestehend
aus einigen Drähten. Das hält, das genügt - wir sind in Griechenland!
Das Klima
ist in Parga Ende Mai sehr angenehm. Spätabends bis spätmorgens ist
es kühl. Ein Sweater tut gut. Tagsüber herrscht bereits Badewetter.
In der Sonne ist es heiß und im Schatten erträglich. Im Gegensatz zum
September bleiben die Regenfälle am Nachmittag aus.
| Mehr über Parga: | Parga (Reise 2001) |
| Parga historisch | |
| Essen in Parga | |
| Kryoneri Travel - die, wo wir buchen, wenn wir etwas zu buchen haben. |
Zwei
Tage bleiben wir in Parga, um ein bisschen zu relaxen. Manchmal tragen wir auch
unsere Jeansjacken mit den vielen Aufnähern drauf. In Griechenland kennt
man so etwas nicht. Wir werden oft nach dem Sinn dieses aussergewöhnlichen
Kleidungsstücks gefragt. Als sie dann erfahren, dass es sich um Aufnäher
verschiedener Motorrad fahrender Vereinigungen handelt, die wir auf einem ihrer
Feste erstanden hätten und das Jackerl in seiner Gesamtheit eine Erinnerung
an Feste, Events und Freunde darstellt, sind sie vor Begeisterung aus dem Häuschen
und finden es ganz toll.
Da sieht man wieder einmal, was Vorurteile ausmachen können!
Nach zwei ruhigen, motorisiert-kilometerlosen Tagen machen wir uns auf den Weg
in Richtung Peloponnes.
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