Ancona - Patras - Milos

Nach einer ruhigen durchgeschlafenen Nacht weckt mich um 9 Uhr die Lautsprecheranlage: "In einer halben Stunde legen wir in Igoumenitsa an!"

Nach 10 Minuten Aufenthalt legen wir wieder ab und mit einem halbleeren Schiff gehts weiter nach Patras.
Dort nehme ich mir vor zuerst einmal vollzutaken!

Auf einem öffentlichen Bildschirm sieht man wo sich das Schiff gerade befindet.

Fahrplangenau kommen wir in Patras an, leider dauert die Ausladeprozedur länger als erwartet und so bin ich erst gegen 16 Uhr auf der "Autobahn" in Richtung Athen.

Da ich in Patras aufgrund des dichten Verkehrs und der übervollen Tankstellen nicht getankt habe, leuchtet nach kurzem wieder das nette nicht zu übersehende orange Dreieck unter der Tankuhr. Also wieder Gasfuß zurück und hoffen. Nach ca. 20 km finde ich zu meinem Glück eine Tankstelle, wo ich fast 72 l Diesel tanke. (Ich glaubte gar nicht, dass soviel reinpaßt!)
Um läppische 2 Cent billiger als in Italien, aber bei der Menge wirkt es sich doch etwas aus!

Seltsamerweise sind plötzlich Mautstellen besetzt, die es beim letzten Mal noch nicht waren. Deshalb bezahle ich für die Strecke Patras - Halkida (Chalkis) 26,50 Euro.

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Unter Einbeziehung der alten "Autobahn" entstand eine durchgehende teilweise sehr schön ausgebaute zweispurige, oftmals mit und manchmal sogar ohne Gegenverkehr geführte Straße. Es soll eine Schnellverbindung vom untersten Stück des Peloponnes bis Athen und weiter nach Lamia und Thessaloniki erschaffen werden. Dafür sind aber jetzt alle Mautstellen wieder besetzt und es geht für jeden einzelnen ums Ersparte. Wenn man weiterdenkt, könnte diese Autobahn dann auch noch über Kavala und Alexandroupoli bis zur Grenze in die Türkei als Schnellverbindung dienen.

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Mitten in Athen passiert es dann: ein Stau will sich aufgrund eines Auffahrunfalls entwickeln. Aber ehe ich es mir versehe, fahre ich auf der vierten Spur der dreispurigen Autobahn und es geht fast im gleichen Tempo weiter! Motorräder finden wie immer auch an den engsten Stellen ihren Weg durch die allgemeine Verlangsamung des Verkehrs.
Da ich bei den vielen zyrillisch geschriebenen Hinweisschildern nicht dem richtigen Pfeil folge, fahre ich bis Chalkis auf der Autobahn und somit den längeren Weg ohne Fähre.
Abgesehen von der Einfach- und Schnelligkeit der hier beschriebenen Strecke bin ich aber aus landschaftlichen Gründen eher für den Weg über die Brücke nach Nafpaktos, Delphi, Kastro und über die Berge nach Chalkis.
21 Uhr. Ich erreiche das Ziel: Camping Milos bei Eretria. Ich stelle mich vorerst eimal nur irgendwo hin und alles andere wird man dann sehen.

Am Campingplatz hat sich wieder vieles getan, es wurden Schranken aufgestellt, das Schwimmbecken und die Bar sind fertig geworden.


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Alle Texte und Fotos, wenn nicht anders angegeben, © Tatjana Suchovsky und Rudi Benesch.



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