Parga - Euböa / Evia

Am Donnerstag wache ich im Gegensatz zum Tag vorher erst um halb zehn Uhr auf. Nach einem guten selbstgemachten Morgenkaffee beginne ich, das Innere des Wagens zu sortieren und lade die Pan wieder ein. Durch einen kurzen Augenblick der Unachtsamkeit legt sie sich auf die Seite und zerstört einen Teil des Campingkochers. Gut daß man zwei mithat!

Blauauge im Bus
Nach dem Verzurren des Radls überlege ich mir; wie ich vom besetzten Platz wegkomme. Nachdem es mir gelungen ist fahre ich in Richtung Aktio/Preveza. 5 Euronen für die Durchfahrt unter dem Meer und weiter nach Lefkas.
hier schaut das Wetter noch gut aus
Von Lefkas wieder zurück in Richtung Athen. Sehr schöne Aussichten und Ansichten, es ist schade während dem Fahren nicht fotographieren zu können.



Mein Ziel ist Camping Platanitis in Nafpaktos. Leider finde ich ihn nicht - viele neue Häuser und alles umgebaut. Also weiter nach Itea zur Tankstelle. Dort angekommen überlege ich kurz, ob ich noch ein Stück weiterfahren soll - bis Delphi schaff ich es sicher noch, es sind ja nur ein paar Kilometer.



Auf der gegenüberliegenden Straßenseite die Taverne  In Delphi angekommen ist es halb Sieben, Wolkenverhangener Himmel und ich rechne jeden Moment mit Regen. Also fahre ich weiter und sehe, dass es nur noch ungefähr 200 km bis Athen sind. Das schaffe ich auch noch, da es bis Evia ja nicht so weit ist. Auf der Autobahn nach Athen nehme ich die Abfahrt in Richtung Thivia / Chalkida. "Bin ich auf der richtigen Straße?" frage ich mich. Zwischen grünen Feldern, fast unbefahren, liegt eine wunderschöne Bergstrecke vor mir. Nachdem auch diese geschafft ist, bin ich mitten in Chalkida. Mit ein bißchen fragen finde ich durch und fahre Richtung Eretria.


Eretria 23 km!

Einfahrt Camping MilosCamping Milos ist noch ein Stück vorher, also nichts wie hin. Gegen 21 Uhr bin ich glücklich in Milos gelandet!

Dort treffe ich fünf nette Motorradfahrer aus Villach. Es wird mir beim Ausladen der Pan geholfen und in kürzester Zeit ist der Wagen umgebaut und bereit zum Schlafen.

Erst am nächsten Tag merke ich wie angenehm der Platz ist, der mir zugewiesen wurde. Schade, dass ich ihn eventuell wieder verlassen muss.

Das Bett 1,8 x 2 m Der provisorische Stellplatz


Alle Texte und Fotos, wenn nicht anders angegeben, © Tatjana Suchovsky und Rudi Benesch.


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