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In
jungen Jahren wurde ich vom besorgten Vater immer davon abgehalten, auch nur mit
einem Fahrrad die öffentlichen Verkehrswege zu benutzen. Motorrad? Viiiiieeeel
zu gefährlich!!!
Ostern 1999 lernte ich Rudi und die FJ 1200 kennen. Die erste Fahrt: eine Spritztour
nach Ungarn. Interessant. Weit über 10.000 km trug "Blauauge" Rudi
und mich über den Asphalt. Der Virus sprang über. Einem gemeinsamen
Urlaub in Griechenland
stand nichts mehr im Weg. Auf dem Campingplatz in Meteora faßte ich den
Plan, selbst den Gasgriff in die Hand zu nehmen, absolvierte im Herbst 1999 die
Fahrpraxis für den Kleinmotorrad-Zusatz und fand übers Internet meinen
Traum-Zweitakter, eine Yamaha TZR 125 (Bj. 1994).
Die ersten Monate hätte ich sie am liebsten an die Wand geworfen, auf die
Straße gelegt und gewartet, bis der Bus drüberfährt und hab ihr
oft gedroht, sie auf die Müllhalde zu bringen. Wir haben mehr Zeit damit
verschwendet, sie zu zerlegen und wieder zusammenzubauen als damit zu fahren.
Ihre Eskapaden brachten ihr den Spitznamen "Prinzessin - auf der Erbse"
ein. Endlich fand ich jemanden, der mich in die Haltung und Pflege einer TZR einweihte
und ich begann umzudenken: nicht "Motorrad" sondern "Rennmaschine".
Und von da an ging's besser.

Im Herbst 2000 machte ich den A-Schein und liebäugelte mit
einer "richtigen" Maschine. (Es ist nicht immer einfach, der 1200er
nachzujagen, wenn ich manchmal hinter ihr fahre.) Um die "Kleine" für
den Verkauf in Form zu bringen, bekam sie im Frühjahr 2001 ein Service. Danach
ging sie so super, daß ich mich entschloß, sie zu behalten. Und seit
ich den A-Schein habe, durfte ich mir ihr auch ganz legal das Land verlassen!
Nachdem sie mich bei unserem Urlaub
in Griechenland 2001 jedoch herb enttäuschte, legte ich mir eine Kawasaki
GPX 500 R (Bj. 1988) zu ... Perlmuttweiß, was aber nicht so bleiben
sollte. Ein Fahrzeug mit Flammen dekoriert, war bereits einer meiner Kindheitsträume.

Mit
den Spezialfolien, erhältlich bei Star
Design, wurde dieser einige Jahrzehnte später verwirklicht. Durch das
feurige Dekor wird sie nun "Flammerl" genannt.
Irgendwie stach mir immer mehr die Honda
Deauville ins Auge - und plötzlich hatte ich sie vor der Haustüre
stehen. Sie ist das ideale Touren-Motorrad für jemanden, der sich mit 650
ccm (56 PS) zufrieden gibt.
Wie man am Foto rechts gut sieht, ist das originale Honda Top-Case etwas höher
als das von Givi (im Hintergrund an der roten Pan). Man glaubt gar nicht, was
die paar Zentimeter ausmachen und was da alles hineingeht! In Silber gehalten
fallen Kratzer und Steinschläge weniger auf.
 


2006

Griechenland 2006
 
Haloween bei den DuMiA 2007 und Bikerball 2007

Am Faschingsfest der Echt'n Schwechat 2007
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