Ausgangspunkt
dieser Tour ist Altenmarkt-Zauchensee.
Hier könnten wir einige gute Lokale empfehlen.
Wer jedoch reichlich, schmackhaft und günstig essen will, sollte in Bulan's Kebap-Stube
gehen. Gemütlich kann man dort bis 21 Uhr Kebap, Pizzas und andere Spezialitäten
genießen.
Unterkunft
findet man am besten im "Haus
Rainer", einem gemütlichen Privathaus in zentraler, ruhiger Lage (Römerstraße
380, Telefon 06452/6324). Rosmarie kümmert sich liebevollst um ihre Gäste und
vom oppulenten Frühstück schwärmen wir so lange, bis wir wieder einmal vorbeischauen!
Drei Minuten zu Fuß und man steht im Zentrum von Altenmarkt. Doch zurück
zur Tour.
Nur
kurz kann man die gut ausgebaute Bundesstraße nach Radstadt
genießen. Es geht auf die B99, über die man den 14%igen Radstädter Tauernpaß auf
1.739 m hinaufklettert. Folgt man der B99 Richtung Spittal/Drau, genießt man zweimal
die 16% des Katschberges (1.841 m) - ein Abschnitt, der auf der Karte harmloser
aussieht, als er wirklich ist. Heil unten angekommen, befindet man sich schon
in Kärnten und es geht durch eine Schlucht am Lieser Bach entlang nach Spittal
an der Drau..
Jetzt heißt es aufpassen, denn die Abzweigung von der B100 zum Weißen See ist
nicht ganz einfach zu finden. Mag durch die bewaldeten Berge auch die Straße etwas
rumpeln, das idyllische Landschaftsbild entschädigt für alle Strapazen. Am Ende
der Sackgasse befindet sich der Weißen See, wo sich im unberührten Waldgebiet
eine Pause oder - für Wanderfreudige - gar ein Spaziergang am See anbietet.
Ein Stück zurück bis zur Abzweigung Farchensee. Über 15 % Steigung treibt man
das dem Bike eine enge Straße hinauf nach Kreuzen, wo man rechts abbiegt und sich
über 20 % wieder talwärts läßt. Über Nötsch, Feistritz und Thörl Maglarn kommt
man nach Tarvis (Tarvisio) - Italien! Einkaufen, bummeln, gemütlich Kaffee trinken.
Von hier aus fahren wir wieder nördlich, der B83 folgend bis Villach
und Velden.
Hier oder in einem der nächsten Orte entlang des Wörthersees sollte man unbedingt
stehenbleiben und den herrlichen Blick über den See genießen.
Kurz vor bzw. ca. 2 km nach Pörtschach
gibt es jeweils eine unscheinbare Abzweigung links nach Moosburg, die in ein landschaftlich
bezauberndes Gebiet führt. Hier ist das Tal etwas breiter und die Bergmassive
nicht so schroff.
Von Feldkirchen
geht es bis nach Patergassen, jenem Ort, an dem sich unsere beiden Tourenvarianten
scheiden.
Passvariante
Diese
Variante war ein Teil der"Tour d'Amour 2000".
Schon
in Feldkirch findet man die Schilder "Turracher Höhe". Man folgt ihnen, an Patergassen
vorbei, über die 23 Prozent Steigung auf 1.763 m den Paß hinauf. Bei einer Rast
kann man den Ausblick auf den Turracher See genießen, der gemensam mit dem Schwarzsee
und Grünsee im größten Zirbenwald Europas liegt.
Vom 1. Juni - 21. Oktober (Mo. - Sa. und Feiertag von 9 - 17 Uhr geöffnet) kann
man bei freiem Eintritt "Kristalle und Edle Steine" auf einer Ausstellungsfläche
von 400 m2 bewundern und käuflich erwerben. (9565 Turracher Höhe 15).
Die kurvenreiche Strecke führt hinunter nach Predlitz. Links geht es weiter an
der Burg Finstergrün vorbei. Sie besteht aus zwei Burgen: die alte Burg ist eine
Ruine, an die die neue Burg (erst 1908 fertiggestellt) anschließt.
Über Stranach gelangt man auf die B99, der man rechtsabbiegend folgt und in entgegengesetzter
Richtung den Radstätdter Tauernpass bewältigt.
Seenvariante
Auf der ca. 35 km langen Strecke von Patergassen zur B99 kommt man
durch folgende Ortschaften und Städte, von denen es jede wert wäre, dort einige
Zeit zu verweilen.

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Nach den Übertragungen im Fernsehen haben wir uns
diesen Ort größer vorgestellt. Aber einmal kurz Gas geben - dabei natürlich nicht
über 50 km/h kommen - und man ist durch. |
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Sanftmugelige Höhenzüge, die bis zu 2.400 Meter
aufsteigen - das ist das Kärntner Nockberge. Ein Nationalpark schützt Natur und
Tradition. Hier findest du reichhaltige Abwechslung von der Wandernadel bis zum
Mühlenweg und dem Bergbaumuseum. |
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Die Anfänge der Urpfarre St. Daniel gehen bis in
das 7. Jh. zurück. Als schönstes Dorf des Gailtals zieht die "Pfarre", wie der
Ort lieblich genannt wird, die Aufmerksamkeit auf sich. Stark gewachsen ist der
Ort seit dem 7. Jh. nicht - aber gerade das macht seine Liebenswürdigkeit aus. |
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Das Stiftsmuseum in bietet eine umfangreiche Dokumentation
der Geschichte von Millstatt und seines Einflußbereiches. Von besonderem Interesse
ist ein Kerker aus der ersten Hälfte des 16. Jhs. mit den Kritzelinschriften seiner
Gefangenen.
Eine besondere kunsthistorische Kostbarkeit stellt das Millstätter Fastentuch
von 1593 dar. Mit über 50 Quadratmeter Tuchfläche verhüllt es nicht nur den ganzen
Altarraum der Pfarrkirche, sondern zählt zu den größten noch erhaltenen. |
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Majestätisch thront die erstmals 1237 erwähnte Burg Sommeregg
über Seeboden. Im Rittersaal oder in der Burgarena finden jeden Dienstag Konzertabende
statt - womit die nebenstehende Dame allerdings nichts zu tun hat. Die gehört
zum
5. Europäischen Bodypainting Festival & BodyArt Clubbing am Millstätter See 25.
- 28. Juli 2002 |
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Baden im 12 km langen See blieb erst späteren Generationen
vorbehalten, weil man in der Vergangenheit die Nixen fürchtete und nicht schwimmen
konnte. Darum suchte man früher lieber die Badstube auf. Als vor etwa 100 Jahren
die ersten Gäste nach Millstatt kamen, wollten sie sich doch nicht mehr von einem
Bader schrubben lassen, sondern lieber den kühlen See probieren. Seit 1961 besitzt
Millstatt eine der modernsten Ortsdurchfahrten, und in den folgenden Jahren wurde
die Millstätter Bundesstraße entlang des ganzen Sees ausgebaut - stimmt! |
Von Spittal/Drau fahren wir in entgegengesetzter Richtung über den Radstätdter
Tauernpass, um die Kurven auch in die andere Richtung auszukosten.

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