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FLÜSSIGKEITSZUFUHR
Wie viel trinkst du pro Tag? Wie viel im Winter? Und wie viel im Sommer,
wenn es heiß ist? Kommst du auf die 2,5 Liter, die der Mensch täglich zu
sich nehmen soll, wenn er keinen Sport betreibt?
Betrachten wir kurz deine mehr als zwei Millionen Schweißdrüsen. Sie transportieren
Flüssigkeit an die Hautoberfläche, wo sie verdunsten und sie halten das Kühlsystem
in Gang. Betreibst du auch noch Sport, verlierst du zusätzlich zum normalen Schweiß
pro Stunde zwischen zwei und fünf Liter Flüssigkeit! Wird sie nicht ersetzt, holt
sich das Kühlsystem die benötigte Flüssigkeit aus dem Blut. Jeder Liter Schweiß,
der nicht ersetzt wird, vermindert deine Leistung um 20 %.
Der Schweiß, der dir von der Stirne tropft, schmeckt nach Salz. Genauer gesagt
sind es Elektrolyte, die in der Körperflüssigkeit gelösten Mineralstoffe. Elektrolyte
sorgen dafür, daß elektrische Impulse weitergeleitet werden: Befehle des Gehirns
an die Muskeln. Wenn der Muskel arbeitet und sich zusammenzieht, wird Energie
produziert und ein Teil davon (ca. 2/3) als Wärme wieder abtransportiert. Das
Transport- und Kühlmittel sind wiederum die Elektrolyte. Damit schließt sich der
Kreis.
Einerseits brauchst du also in Wasser gelöste Mineralstoffe, um elektrische Impulse
an deine Muskeln weiterzuleiten. Andererseits verlierst du in Wasser gelöste Mineralstoffe
durch den Schweiß. Wasser allein ersetzt zwar die verlorene Flüssigkeit, nicht
aber die Mineralstoffe. Im Gegenteil: Wasser wird nach starken Belastungen oft
gleich wieder ausgeschieden und schwemmt dabei weitere Mineralstoffe aus.
Um genügend Mineralstoffe und Flüssigkeit bei einer Tour zur Verfügung zu haben,
solltest du zwei Stunden vorher ein Elektrolyt-Getränk zu dir nehmen, damit noch
genug Zeit bleibt, die Mineralstoffe in die Zellen zu transportieren.
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