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Experten
des KfV beraten auf europäischer Ebene Maßnahmen, um das Unfallrisiko
von motorisierten Zweiradbenutzern europaweit zu reduzieren. Laut eines Berichts
des European Transport Safety Council (ETSC) und des Kuratoriums für Verkehrssicherheit
(KfV), ist das Risiko für einen motorisierten Zweiradbenutzer tödlich
zu verunglücken 18mal höher als für einen Pkw-Lenker.
Allein im Jahr 2006 sind in Europa (EU 25) mindestens 6.200 motorisierte Zweiradbenutzer
tödlich verunglückt. Wie hoch das Risiko gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern
ist, zeigt folgender Vergleich: Tödlich verunglückte motorisierte Zweiradbenutzer
machen 16 Prozent aller im europäischen Straßenverkehr Getöteten
aus, und das, obwohl sie nur zwei Prozent der ausgewiesenen Kilometer fahren.
Hauptergebnisse des Berichts wurden im Dezember 2007 in Brüssel von Experten
des KfV und des ETSC vorgestellt.
Wo steht Österreich im internationalen Vergleich?
In Österreich liegt das Risiko als motorisierter Zweiradbenutzer tödlich
zu verunglücken mit knapp 70 tödlichen Unfällen pro eine Billion
Kilometer unter dem europäischen Durchschnitt. In Norwegen, der Schweiz,
Dänemark und in Finnland sind motorisierte Zweiradbenutzer noch sicherer
unterwegs als in Österreich. Ein überdurchschnittliches Risiko hingegen
haben motorisierte Zweiradbenutzer in Spanien, Irland, in den Niederlanden, in
Frankreich, Großbritannien, Belgien, Estland und Polen.
Besonders gefährlich leben motorisierte Zweiradbenutzer in Lettland, Ungarn,
Tschechische Republik und Slowenien. Hier liegt die Rate der tödlichen Unfälle
bei über 200 pro eine Billion Kilometer - während der europäische
Durchschnitt bei 86 pro eine Billion Kilometer liegt.
Experten des KfV haben gemeinsam mit Experten des ETSC ein 13 Punkte Programm
ausgearbeitet, um das tödliche Unfallrisiko für motorisierte Zweiradbenutzer
in ganz Europa zu verringern. Das Programm wird im Jänner 2008 der Öffentlichkeit
vorgestellt.
Text: Kuratorium für Verkehrssicherheit
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