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Was fasziniert am Motorrad? Warum setzen sich Menschen Wind,
Wetter und nicht unerheblichen Gefahren für Leib und Leben aus, anstatt auf
vier oder mehr Rädern - sicher behütet und gut beheizt - an ihr Ziel
zu kommen?
Die Ausstellung //Schräglage// erzählt die Geschichte
des Motorrades im ''Alltag'' - von seiner Rolle als billigem Transportmittel der
Nachkriegszeit bis zum mehr oder weniger luxuriösen Gerät, um eben diesem
''Alltag'' auf zwei Rädern in die Freizeit und Freiheit davonzufahren.
Sie zeigt die technische Entwicklung und den Wandel der Bedeutung
des Motorrades vom Transportmittel über den Absturz der Motorradindustrie
Europas am Ende dieses Jahrzehnts bis zum sich neu definierenden Stellenwert des
Motorrades nach dem Einzug der japanischen Maschinen auf dem europäischen
Markt. Vom Easy-Rider-Mythos der 60er-Jahre über rivalisierenden Gangs wie
''Mods'' und ''Rocker'' bis zum zivilisierten ''Normalbürger'', der am Wochenende
die Freiheit auf 2 Rädern genießt.
Das Repertoire der Ausstellung reicht mit 71 Motorrädern und 1 PKW von historischen
Nutzfahrzeugen über Rennmaschinen und dem "Half-a-Bike" bis hin
zur KTM 990 RC 8 (Modell 2007), welches vom Hersteller die "ultimative Waffe
für den Straßenkämpfer" sein wird.


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