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RED
BIKER Vorstandsmitglied Norbert Scheed begrüßt die Skepsis von Verkehrsminister
Faymann gegenüber der Lichtpflicht für alle
"Die Unfallzahlen bei Motorradfahrern und die jüngste Umfrage
des ARBÖ zu 'Licht am Tag' sind eindeutig und bestätigen die Forderung
der RED BIKER nach sofortiger Abschaffung der Lichtpflicht für alle",
sagt RED BIKER Vorstandsmitglied und Donaustädter Bezirksvorsteher Norbert
Scheed. Der Sicherheitsvorteil für die Biker ist verloren gegangen.
Wir fordern, zumindest in der Motorrad-Hauptsaison sollte Licht am Tag für
alle aufgehoben werden". Als sehr positiv bewertet Scheed auch die Skepsis
von Verkehrsminister Faymann gegenüber "Licht am Tag".
Die Nachteile für Motorradfahrer durch "Licht am Tag" sind evident:
- Einspurige werden schlechter sichtbar, der Beleuchtungsvorteil geht verloren
- Reizüberflutung vor allem in Ortsgebieten
- Blinken wird leichter übersehen, dadurch höheres Unfallrisiko für
Fußgänger und Radfahrer
- Höherer Energieverbrauch und höherer Schadstoffausstoss
- Erhöhter Leuchtenverbrauch, zum Teil hoher Aufwand und hohe Kosten beim
Lampentausch
Die Front gegen "Licht am Tag" wird immer breiter. Unter anderem
sind dagegen: das Innenministerium, die Ämter der Burgenländischen,
Salzburger, Tiroler, Vorarlberger und Wiener Landesregierung, die Wirtschafts-
und die Landwirtschaftskammer, der Österreichische Städtebund, der ARBÖ,
der VCÖ, das Institut für Nachschulung und Fahrer-Rehabilitation und
der Verkehrsexperte Mag. Dr. Hermann Bleier.
Die RED BIKER - Sozialdemokratischer Motorradclub sind mit mehr als 400 Mitgliedern
Österreichweit und Landesgruppen in fast jedem Bundesland einer der größten
Motorradclubs. Neben gemeinsamen Aktivitäten wollen sie das Motorrad und
Moped als Alternative zum Auto attraktiver machen.
Text: Red Biker, Foto: Tjaky
www.redbiker.at
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