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In
der Woche vom 16. bis zum 22. September 2005 sind Österreichs Motorradbesitzer
aufgerufen, sich inklusive fahrbarem Untersatz, soweit er zwei Räder und
einen Motor hat, auf den Weg zu machen egal ob zur Arbeit oder just
for fun.
Der Hintergrund der gemeinsamen Aktion, die von der Arge 2Rad
und der Plattform Motorrad initiiert und unterstützt wird, ist die parallel
in ganz Europa stattfindende "European Mobility Week". Der Nutzen motorisierter
Zweiräder für die Verkehrsinfrastruktur soll während dieser Woche
unterstrichen werden.
"Diese Aktion wird allen Nicht-Zweiradfahrern zeigen, dass
Motorräder und Roller mehr sind als nur Hobby oder Wochenendvergnügen",
weist Ernstl Graft, Sprecher der Plattform Motorrad, auf den großen praktischen
Nutzen der individuellen Mobilität auf zwei Rädern hin. Denn vor dem
Hintergrund des täglich erneut "kollabierenden" Berufsverkehrs
und der Parkplatznot, leisten motorisierte Zweiräder einen wesentlichen Beitrag
zur Entspannung der Verkehrssituation - und machen so ganz nebenbei auch noch
Spaß.
Über 600.000 motorisierte Zweiräder sind in Österreich
unterwegs, von denen sich die ARGE 2Rad, der Dachverband der österreichischen
Motorradimporteure und Motorradhersteller, in dieser Woche möglichst viele
auf der Straße wünscht. "Je mehr mitmachen, desto deutlicher wird
es, wie sinnvoll motorisierte Zweiräder angesichts verstopfter Städte
eingesetzt werden können", ist der Obmann der Arge 2Rad, Walter Dittmer
überzeugt. "Sie sind eine sinnvolle Alternative im alltäglichen
Verkehrsgeschehen und helfen dabei, Parkplatznot und Staus in Ballungszentren
deutlich zu entschärfen."
Vor 13 Jahren starteten erstmals in den USA Biker gemeinsam mit
dem motorisierten Zweirad zur Arbeit. Der Erfolg dieser Aktion war so überzeugend,
dass die Welle in den nächsten Jahren nach Europa schwappte.
Um den bewussten Verzicht in dieser Woche auf den PKW zu zeigen,
werden die Motorradfahrer/innen ein rotes Band an ihren Lenker oder an den Rückspiegel
montieren.
Karin Munk, ARGE 2Rad-Sprecherin ist überzeugt, dass Autofahrer
diese Aktion begrüßen werden:" Wir wollen die Bikers Week zu einer
fixen Institution einmal im Jahr machen. Autofahrer werden speziell im Großstadtverkehr
die bessere Verkehrs-Flüssigkeit bemerken. Die Motorradfahrer zeigen damit
allen, dass das einspurige Kraftfahrzeug, vom Roller bis zur Touren-Bike, eine
moderne Alternative im Stadtverkehr darstellen.
Verkehrsexperten sehen im Umstieg vom Auto auf das Motorrad auch
einen Schritt zur Bewältigung der schwierigen Parkplatz-Situation in Ballungszentren.
"Da die Maschinen auf engstem Raum parken können und auch keine Kurzparkscheine
benötigen, erspart man sich treibstoffverbrauchende, zeitintensive und auch
nervenbelastende Suche nach Parklücken," so Ernstl Graft, der noch ergänzt:
"Man darf nicht außer Acht lassen, daß es in Wien allein 70.000
einspurige Kraftfahrzeuge gibt."
Macht mit und zeigt durch die Einfachheit der roten Schleife
unsere Präsenz!

Es nehmen daran Teil: SPÖ - Hannes Jarolim, Nationalratsabgeordneter,
Motorradfahrer; ÖVP - Wolfgang Gerstl, Wiener Gemeinderat, Motorradfahrer;
Grüne - Maria Vassilakou, Wiener Gemeinderätin, Motorradfahrerin; BZÖ
- Eduard Mainoni, Staatssekretär im BM f. Verkehr und Innovation; FPÖ
- Harald Villimsky, Wiener Landesparteisekretär.
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