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1956:
Pioniere der Schotterstraße - 2. Teil
Als die 125 ccm noch 5 PS hatten
Cervia
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Venedig kannten wir schon aus früheren Reisen, aber man kann doch
nicht daran vorbei fahren und die Kanäle, den Markusplatz, den Campanile
und die verträumten Gassen zu besuchen.
In Padua haben wir den Roller abgestellt, die Plastikgarage darübergestülpt,
um unser Gepäck eventuellen Dieben nicht so verlockend darzubieten, und wollten
die Kirche besuchen. Mein Mann durfte hinein, ich nicht - ich war nämlich
mit einer langen Hose bekleidet, und das empfand man zu jener Zeit für eine
Frau als unschicklich vor Gott.
Aus
dem Tagebuch:
"Bei der Weiterfahrt in Richtung Rimini passierten wir Cervia und besichtigten
den großen deutschen Soldatenfriedhof (7.000 Gräber). Einige 100 m
nachher riss plötzlich das Kupplungsseil. Jetzt hieß es anschieben.
4 km waren es bis zum nächsten Mechaniker, der zum Glück auch am Sonntag
offen hatte und den Schaden in einer halben Stunde behob. Er verlangte 200 Lire
für seine Arbeit (= 8,- Schilling [= 0,58 Euro]) und war sehr erfreut, als
er 300 Lire bekam und einige Zigaretten."
Zum Vergleich: Der Eintritt zum Strand in Positano hat ebenfalls 100 Lire gekostet,
das Zimmer in Rimini 1.000 Lire pro Nacht für zwei Personen, eine Flasche
Muskato 300 Lire.
Auf
der Fahrt nach San Marino >>>
Mein Mann hatte auf Reisen immer eine Schreckschußpistole unter dem Kopfpolster.
Diese haben wir in Oberitalien einmal vergessen und mußten etliche Kilometer
wieder zurückfahren um sie zu holen.
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San Marino haben wir besucht - dort war ich vom ziselierten Silberschmuck
begeistert und habe mir etliche Stücke zugelegt.
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