RESTAURANT YANNIS, PARGA (Juni 2004)



Einst Souliotis ... ... jetzt Yannis!

Abseits von Hafenpromenade und Altstadt finden sich zahlreiche Lokale, deren Köche ausgezeichnet kochen - dort lockt die griechisch-rustikale Küche - waren sie noch vor ein paar Jahren die Zufluchtsstätten der Einheimischen. Heute finden sich dort auch schon die Speisekarten in verschiedenen Sprachen.

In Souliotis Küche, das Restaurant an der Waldstraße neben dem Parga-Camping, kochten einst Oma und Opa. Das Tsatziki ist das beste in Griechenland (wenn man Knoblauch mag) und auch auf das Joghurt mit Honig wollten wir als Nachspeise nicht mehr verzichten. Die Auswahl ist riesengroß - sogar das "Wiener Schnitzel" findet sich in der Karte! Wär's ein Wunder? Die Schwiegertochter des Senior-Wirtes ist aus Linz/Österreich und leitet gemeinsam mit dem Sohn das Reisebüro "Kryoneri Travel". Hat ein Gast einen speziellen Wunsch, den die Karte nicht erfüllt, ist man gerne bereit, das Verlangte zu beschaffen und zuzubereiten.


Souliotis heißt nun Yannis

Glücklich, wer noch einen Platz bekommenhat
2002 übernahm Yannis die Leitung des Lokals, denn Opa Pappas sollte endlich seinen Ruhestand genießen können. Das tut er inzwischen. Die Oma lässt es sich allerdings nicht nehmen, noch ein bisschen mitzuarbeiten.

Yannis hat die Palette der Vor- und Hauptspeisen in der Saision 2003 noch um einige traditionell-griechische Schmankerln bereichert, die man sonst nirgendwo in Parga findet. Dass sein Konzept aufgeht, merkt man: Es wird ab 9 Uhr immer schwieriger, noch einen Tisch zu bekommen. Auch wenn es voll aussieht, nicht gleich umdrehen und gehen!!! Yannis hat immer noch irgendwo ein paar Reservetische versteckt!

Janis Oma
Yannis
freundlich, elegant und flink bedient er seine Gäste mit Charme und Humor
Die Oma
in ihrem Kopf sind die Geheimnisse der traditionellen griechischen Küche gespeichert

Ein Tanz zu später StundeZu späterer Stunde kann es bei Yannis schon passieren, dass er, wenn die Stimmung passt, zu tanzen anfängt und aus lauter Freude darüber, dass es seine Gäste auch tun, ein paar Teller am Boden zerschellen lässt.



Griechisch-Österreichischer Abend - Juni 2004

Der Sängerkreis Vöcklamarkt, ein 146 Jahre alter Kärntner Chor, macht Urlaub in Parga. Zu singen ist ihre größte Leidenschaft - und so tun sie es auch zu späterer Stunde beim Yannis. Doch es soll noch besser kommen, erfahren wir. Samstg geben sie ein Konzert in Yannis Taverne. Das lassen wir uns nicht entgehen!

Gegen 1/2 11 Uhr legen sie los, in Tracht, ca. 25 Frauen und Männer hoch. Sie singen traumhaft schön, die einzelnen Stimmen schweben über- und untereinander und branden durch's Lokal wie die Wellen an den Strand.

Kleine Unterbrechung - große Überraschung. Yannis hat eine griechische Volkstanzgruppe aus Kanalaki eingeladen, die die traditionellen Tänze Epirus pflegt. Nun heißt es "Hoppa" statt "Holadrio". Dann vermischen sich die Nationalitäten im gemeinsamen Tanz.

Ein paar Kärntner Lieder, wieder griechischer Tanz, dann schließen die Österreicher ihre Darbietung mit zwei griechischen Liedern.
Doch der musikalische Abend ist noch lange nicht zu Ende, denn die Kärntner haben ihre Instrumente mitgebracht. Zu Klarinette und Ziehharmonika schwingt man die Tanzbeine multinational durcheinander, wohl bis 2 Uhr früh. In griechischem Ambiente genießen wir Kärntner Almhütten-Stimmung ... außergewöhnlich! Doch beim Yannis ist eben alles möglich!



klicke, um zu vergößern!


tavernayannis@hotmail.com

Gerade die Taverna Yannis ist das beste Beispiel dafür, daß ein Essen in Griechenland nicht teuer sein muss. Mit Vor-, Haupt- und Nachspeise sowie einigen Getränken schafften wir es zu zweit selten, die 20-Euro-Schallmauer zu durchbrechen (was uns auch schon von anderen Gästen bestätigt wurde). Deshalb gingen wir auch während unseres Parga-Aufenthalts jeden Abend dorthin ... warum anderswo herumprobieren, wenn man etwas Ausgezeichnetes gefunden hat?

Lageplan


 


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