Mythen
und Tatsachen die Entstehung
Zwei
Mythen die von Pelops (der König wurde, die Spiele ins Leben rief
und nach dem der Peloponnes benannt wurde) sowie die von Herakles (der ebenfalls
als Gründer der Spiele gilt) ranken sich um die Entstehung der Olympischen
Wettkämpfe. Doch wie so oft passen sie zeitmäßig nicht mit dem
zusammen, was Archäologen aus der Erde buddelten. Die beiden Mythen datieren
sich ca. 1.000 Jahre früher als die tatsächlichen Ereignisse.
Zu Beginn des ersten Jahrtausends v. Chr. entdeckten einige dorische Einwanderer
das schöne, mit Ölbäumen, Oleanderbüschen und Plantanenwäldern
bewachsene fruchtbare Tal und siedelten, wo sich die beiden Flüsse Kladeos
und Alpheios treffen. Eine ideale Stelle, um gut zu leben und Göttervater
Zeus seinerseits zuständig für Wetter, Orakel und Krieg
zunächst unter freiem Himmel zu verehren.
Zeus
war Vorbild in körperlicher und geistiger Vollkommenheit und so strebten
die Menschen in dem wunderschönen Tal, es ihm gleich zu tun. Ihre körperlichen
Ertüchtigungen galten als Kult und religiöse Übung. Irgendwann
muss wohl einer den anderen gefragt haben: Na, wer von uns beiden ist schneller?
Sie wollten es wissen und legten so unbewusst den Grundstein zu den bedeutendsten
sportlichen Wettkämpfen, die sich, wenn auch mit Unterbrechungen, bis in
unsere Tage hinein erhalten haben.
Bereits im 8. Jht. v. Chr. gehörten organisierte Wettläufe zum kulturellen
Leben in Olympia und zogen bereits Athleten aus der Umgebung sowie Zuschauer an.
Im Verlauf des 7. und 6. Jhts. v. Chr. gewannen die Veranstaltungen mehr und mehr an Bedeutung. Zwar fungierte Zeus immer noch als religiöses Aushängeschild ihm wurde jedes Mal brav am Aschenaltar eine Hekatombe (Hundertschaft) Rinder geopfert doch bald witterten die bislang gläubig-sportlich orientierten Dörfler den Profit. Eine gewiefte Gruppe Männer im 15 km entfernten Städtchen Elis (htg. Pigros) formierte sich zum Organisationskomitee.

Aus
klein mach groß Dauer und Bewerbe
Die
Spiele fanden historisch dokumentiert ab 776 v. Chr. alle vier Jahre
jeweils im August während des zweiten Vollmondes nach der Sonnenwende statt.
Anfänglich dauerten sie nur einen Tag. Die Kontrahenten liefen die 192,25
m von Marmorstein zu Marmorstein, Zeitmessung gab es keine, der Schnellste war
Sieger, alle anderen hatten mit Schmach und Schande verloren. Ende. Das war dem
Organisationskomitee zu wenig Action.
Schon nach 14 Spielen führte man einen zweiten Bewerb ein, indem man die
Laufstrecke auf zwei Runden verdoppelte. Es gab nun den Spurt und den Diaulos
und somit zwei Sieger. Auch das war nicht genug.
Hinzu kam die Langstrecke (4 5 km), die dem Lauf eines Herolds oder Meldegängers
gleich kam, und der Hoplitenlauf, die bei über 40 °C im Schatten wohl
schwierigste Disziplin, denn die Athleten hatten 400 m in voller Rüstung
zu bewältigen. Die Leichtathletik war zum Penathlos zusammengefasst,
einem Fünfkampf bestehend aus Ringen, Sprint, Weitsprung, Diskus- und Speerwurf.
Schwerathleten maßen sich im regulären Boxen und ab 648 v. Chr. im
Pankration, eine sehr populäre Disziplin, die man als regelfreie
Prügelei beschreiben könnte.
Zwei-
und vierspännige Wagenrennen erweiterten das Programm, wobei jedoch nicht
der Wagenlenker als Sieger geehrt wurde, sondern das Gespann bzw. indirekt dessen
Besitzer. Weiters gab es noch fohlen-, Stuten- und Maultierrennen sowie Knabenbewerbe,
Wettstreits im Trompeten und Herolden (Rufen).
Dermaßen
aufgebläht dauerten die Spiele fünf, später sechs Tage, lockten
ca. 50.000 Zuschauer ins Stadion und noch mehr Menschen in die Region. Die Einnahmen
waren außerordentlich zufriedenstellend.
Ein weiteres Plus in der Kassa der Organisatoren brachte die Verordnung, dass
der jeweils 10. Teil der Kriegsbeute aller Staaten der Finanzierung der Spiele
zufließen musste. Gewonnene Kriege waren für Olympia also eine feine
Sache. Um einen fairen Ausgleich unter religiösem Aspekt zu schaffen, befahlen
die Organisatoren Frieden für die Zeit der Spiele, einschließlich
der Zeit der An- und Heimreise, was alles in allem seine drei Monate
dauerte. Offiziell herrschte also Frieden unter den zum Teil verfeindeten Teilnehmerstaaten
- somit wurde der Krieg in der Arena fortgesetzt, was wohl somanchem Wettkampf
seine besondere Brisanz verlieh.
Von
Siegern und Betrügern
Der
Sieger eines Bewerbes bekam seinen in der Sonnenglut rasch welkenden Kranz aus
Ölzweigen aufs Haupt gedrückt, nahm am Abschlussbankett teil und bekam
das Recht zugesprochen, eine Statue von sich aufzustellen. In seiner Heimat war
er gefeierter Held klar: jung, fesch, knackig, durchtrainiert und finanziell
gesichert genoss er doch Steuerfreiheit, Barzuwendungen, Ehrenbürgerschaft
und immense Popularität. Mit einer Leibrente der Stadtväter bis zum
Lebensende hatte er ausgesorgt. Allerdings musste er sich Ruhm und Ehre mit seiner
Heimatstadt und region teilen, hatte sie ihn doch meist bei seinen Vorbereitungen
auf die Spiele massiv unterstützt.
Trotz dieser Unterstützung war eine Teilnahme an den antiken Spielen nichts
für Arme. Die Athleten und Gespannbesitzer waren Profis, obwohl sie ihr Geld
nicht mit dem Sport verdienten. Es war ein Meeting der Wohlhabenden, die selbst
nicht arbeiteten, ja Arbeit sogar verachteten. Ihre Hauptbeschäftigung war
das Training bzw. das ihrer Gespanne, die Planung und Durchführung der An-
und Heimreise sowie die einmonatige gemeinsame Vorbereitung vor Ort, um die sich
kein Teilnehmer drücken durfte.
Der Athlet war also aufgrund des gewaltigen Aufwandes gezwungen zu siegen andernfalls war ihm Spott und Hohn in seiner Heimat sicher. So kamen viele auf dumme Gedanken: Bestechung und Betrug waren bei den Spielen an der Tagesordnung. Wer erwischt wurde, wurde öffentlich angeprangert, indem sein Name und Vergehen ausführlich in Stein gemeißelt verewigt wurde. Außerdem hatte er eine Geldstrafe zu bezahlen und eine Säule oder ein Monument zu stiften doch diese Bußen beglichen die Schummler gerne mit der linken Hand aus der rechten Hosentasche, durften sie ihren Titel doch meist behalten. Die langen Listen, die die Archäologen entdeckten, zeugen davon, dass es nicht wenige waren, die die Bewerbe unter dem enormen Erfolgsdruck zu manipulieren versuchten.

Regeln,
Frauen und was sonst geschah
In einer Epoche
ohne Flugzeuge und asphaltierte Straßen war die Anreise zu den Spielen eine
aufwändige und beschwerliche Angelegenheit, besonders, wenn ein Gespann transportiert
werden musste. Man traf einander einen Monat vor Beginn der Meisterschaften in
Elis, wo das Komitee die Teilnehmer und Tiere prüfte, ob sie den Regeln entsprachen.
Eine Regel
besagte, dass nur die Priesterin der Demeter als einziges weibliches Wesen den
Spielen beiwohnen durfte, allen anderen Frauen war es bei Todesstrafe verboten,
das Stadion bzw. den heiligen Bezirk Altis zu betreten. Das Vergehen würde
durch einen Sturz vom Felsen Typaion exekutiert werden. Nie wurde eine Frau
sollte es eine versucht haben ertappt
außer einmal
Als Kallipateiras Mann, der den gemeinsamen Sohn Peisirodos trainierte, kurz vor
den Spielen das Zeitliche segnete, beschloss die resolute Frau, in die Rolle des
Sportlehrers zu schlüpfen, verkleidete sich als Mann und brachte ihren Ableger
nach Olympia. Als dieser tatsächlich siegte, sprang sie im Freudentaumel
über die Umfriedung, die Trainer und Athleten trennte. Dabei fiel ihre Verkleidung,
ihre Weiblichkeit wurde entblößt und der Betrug offenbar. Kallipatreias
wurde allerdings nicht vom Felsen geschubst. Bereits ihr Mann und ihre Brüder,
nun auch ihr Sohn, hatten Olympische Ölkränze heimgebracht man
ließ Gnade vor Recht ergehen. Allerdings verordnete das Komitee, dass künftig
alle Athleten und Sportlehrer nackt zu den Kämpfen zu erscheinen hatten,
um diese Art des Betrugs ausschließen zu können.
gymnos
bedeutet nackt. Gut, dass die ursprüngliche Bedeutung von Worten in unserer
Gesellschaft nicht verpflichtend ist: Gymnasium und Gymnastik leitet sich davon
ab.
Weiters mussten die Teilnehmer ausschließlich freie Griechen (in römischer
Zeit freie Römer) sein, auf denen keine Blutschuld lasten durfte. Die Schiedsrichter
hatten aus der Landschaft Elis zu stammen. Barbaren hatten wie Frauen keinen Zutritt
zum olympischen Spektakel.
Nach der Zulassung zu den Spielen war es für die Athleten Pflicht, einen
Monat gemeinsam zu trainieren. Den Meisterschaften gingen in der Altis umfangreiche
Feiern und Opferungen voraus, die der spektakuläre Umzug der Athleten von
Elis nach Olympia sowie das Brandopfer an Zeus abschloss.
Vor dem Bewerb war aufwärmen angesagt: im Gymnasium, einer Art Vierfachturnhalle,
in der Palaistra, ein für die Kampfsportler reservierter Raum, und auf der
Trainingslaufbahn, die wie das Original im Stadion die Länge einer Stadie
hatte.
Dann liefen
die Wettkämpfer unter dem tosenden Jubel von 43.000 Zuschauern durch den
damals noch vollständig überwölbten Gang ins Stadion ein, wo sie
Startposition bezogen und auf den Startschuss
. äh
das Fanfarensignal
warteten. Der Gewinner ward umjubelt und gefeiert, wurde ab 776 v. Chr. auch in
die Siegerliste eingetragen und die Kunde seines Erfolgs wurde von Herolden, die
Telekomunikatoren antiker Tage, hinaus ins Land und in die Städte getragen.
Wie auch in unseren
Tagen gab es bei den antiken Olympischen Spielen ein umfangreiches Rahmenprogramm.
Es kamen Dichter, Schriftsteller und Historiker zu den Veranstaltungen, um aus
ihren Werken zu lesen und wohl auch, um sich neue Inspirationen zu holen.
Das
clevere Organisationsteam wollte aber auch zwischen den Spielen immerhin
vier Jahre die Kasse klingeln hören und veranstaltete für interessierte
Besucher aus aller Welt Wallfahrtsprozessionen über das Tempelgelände,
Hochzeiten, Taufen oder wenn nichts zu feiern anstand ein tolles
Festl, bei dem sich Ochsen über dem Feuer am Spieß drehten. Hatten
Zeus, Demeter oder einer ihrer Götterkollegen Namenstag, bevölkerten
bis zu 100.000 Pilger das Tal. Die unzähligen Gastro- und Beherbergungsbetriebe
waren somit über das ganze Jahr ausgebucht und der Profit für die Schatullen
der Organisatoren durch Miet- und Pachteinnahmen gesichert.
Höhepunkte
und Niedergang
476 v. Chr., bei den ersten Olympischen Spielen nach dem Sieg der Griechen über die eingefallenen Perser, erreichte die heilige Stätte ihren glanzvollsten Höhepunkt und wurde durch eine Reorganisation der Veranstaltung und einer Jubelfeier mit ungeheurer Pracht zum panhellenischen Heiligtum Nr. 1.
Im
Jahr 393 fanden wenn auch bereits in bescheidenerem Rahmen die 293.
antiken Olympischen Spiele statt, die die letzten sein sollten. Kaiser Theodosius
erklärte die christliche Religion zur einzig richtigen und stellte alles,
was andere und somit heidnische Götter verehrte, unter strenge Strafe. Zeus
und Konsorten waren out und damit auch die Spiele in Olympia. In einer Recycling-Aktion
bauten Christen aus den antiken Steinen eine Basilika im ehemaligen Haus des Phidas.
Erdbeben im 4. und 6. Jht. zerstörten, was noch stand. Der nordwestliche
Teil der Anlage wurde von den Fluten des Kladeos weggerissen und der Rest von
Erdmassen zugedeckt, die vom Kronos-Hügel herabgeschwemmt wurden. Schließlich
schlossen sich die Flüsse Kladeos und Alpheios zur Arbeitsgemeinschaft zusammen
und bedeckten das Areal mit 4 m Geröll und Schlamm.
Gfunden!
Aufgespürt
wurde das antike Olympia 1723 vom französischen Mönch Montfaucon. Allerdings
war damals der Platz malariaverseucht und die Griechen nicht begeistert von der
Idee, Ausländer in ihrem Land graben und die Fundstücke ins Ausland
verschwinden zu sehen.
1176 besuchte unter anderen der Engländer Richard/Robert Chandler den Erdhügel
und beschrieb seine Eindrücke: Nur die Mauern der Cella des Zeus-Tempels
und einige römische Bauten schauen aus der Erdschicht.
Als erster
plante Johann Joachim Winckelmann, dt. Altertumsforscher, dort zu graben, doch
tatsächlich aktiv und fündig wurden 1829 die Franzosen Oberst Bory de
Saint-Vincent und Abel Blouet, die ihre Fundstücke, den Metopenschmuck aus
dem Zeus-Tempel, sofort nach Paris exportierten, wo er heute noch im Louvre zu
besichtigen ist mit ein Grund, weshalb die Ausgrabungen gestoppt wurden.
Ernst Curtius vom dt. Archäologenteam besuchte 1839 Olympia und war begeistert.
Um tatsächlich graben zu dürfen, musste er allerdings erst intensive
Überzeugungsarbeit an zwei Fronten leisten: zum einen in seiner Heimat, die
ihn bei seinem Unternehmen unterstützen sollte und zum anderen in Griechenland,
um zu überzeugen, dass die Fundstücke im Land bleiben würden. 1875
durfte er mit Hilfe des dt. Archäologischen Institutes mit den Grabungen
beginnen.
Innerhalb von nur fünf Jahren legte der Profi das Gelände frei und dokumentierte
alle Funde mit vorbildlicher deutscher Gründlichkeit. Sie verließen
wie vereinbart Griechenland nicht, sie sind in den Museen in Olympia
bzw. in anderen griechischen Ausstellungen zu sehen. Noch heute arbeiten griechische
und deutsche Archäologen in Olympia zusammen.
Neuzeit
1896 fanden die Olympischen Spiele auf Initiative vom französischen Baron de Coubertin erstmals in unserer Epoche in Athen statt. Seit Berlin 1936 wird das Olympische Feuer mittels einem Sonnenspiegel am Héra-Altar in Olympia entzündet, dann macht es sich auf die Reise zum jeweiligen Austragungsort.
Eigene
Impressionen
Ein
schneller Kaffee zeitig am Morgen, dann hinüber zur Ausgrabungsstätte.
Sie ist bequem zu Fuß zu erreichen. Überquert man den Kladeos über
die Steinbrücke, kann man sich gar nicht vorstellen, dass dieses Gerinne
mit Schuld hatte, dass Olympia von der Erdoberfläche verschwand.
Der Eintritt zu den Ausgrabungen kostet 6,- Euro, der ins Museum ebenfalls; es
gibt auch eine preisgünstigere Kombi-Karte. Das flache Areal ist groß
im Vergleich zu anderen historischen Stätten in Griechenland. Zeitig an einem
Vormittag der Vorsaison sind kaum Touristen zwischen den alten Steinen unterwegs
- ein echter Genuss, hier mit dem Fotoapparat über's Gelände zu pirschen.
Die Wege sind sandig und schottrig; nicht rutschig wie anderswo, und gut zu begehen.
Vor jedem (ehemaigen) Gebäude findet sich eine Schautafel, die zeigt, wie
es einmal ausgesehen haben mag und kurz auf Griechisch, Englisch und Deutsch seine
Geschichte und Funktion erzählt.

Im
Tempel der Hera wird alle vier Jahre mit einer feierlichen Zeremonie das olympische
Feuer entzündet - der Spiegel steht im "Museum der neuen Spiele".
Im Stadion spielten sich die Wettkämpfe vor 43.000 Zuschauern ab. Kaum zu
glauben, dass sie sich mit Sitzplätzen im Rasen zufrieden gaben, vergleicht
man dieses Stadion mit jenem Sitzkomforrt in Epidaurus oder Delfi. Sitzbänke
gab es in Olympia nämlich nur für die Schiedsrichter.
Im Zeus-Tempel stand die Statue des Zeus (logisch!), eines der Sieben Weltwunder.
Die bis zu 3 m im Durchmesser dicken Säulen des Gebäudes liegen immer
noch so, wie sie das Erdbeben vor 15 Jahrhunderten hingelegt hat. Immense Kräfte
müssen da gewirkt haben, um das mächtige Bauwerk zu stürzen!
In seiner
Nähe befindet sich die Werkstatt des meisters Phidas, der den Zeus geschaffen
hat. Man wundert sich, dass hier so viel erhalten ist, doch ist das, was man heute
sieht, nicht Phidas Einrichtung, sondern die Reste einer Basilika, die erst viel
später von Christen in die Werkstatt eingebaut wurde.
Weiter hinten entdeckt man das Bad mit gut erhaltenen Mosaikböden. Daneben
ein Gebäude, in dem wichtige Gäste untergebracht wurden.
Wohl am meisten fotografiert: die Säulen des Palästra, wo sich die Atlethen
auf die Wettkämpfe vorbereiteten, wo man sich im Sand zu wälzen pflegte
(wie die Archäologen das wohl herausgefunden haben?) und wo auch Vorträge
gehalten wurden. Die Säulen stehen erst wieder so schön, seit sie die
Archäologen wieder aufgestellt haben. Auch ihre Einzelteile wurden von Erdbeben
durcheinandergewürfelt.
Fasziniert
haben mich am alten Stanahaufen die modernen WC-Anlagen, erbaut im Stile eines
kleinen Tempels - sehr edel und eine echte Augenweide. Man sollte sich nicht scheuen,
im Bedürfnissfall auch dieses Gebäude zu besichtigen!
Es gäbe noch viel zu erzählen - doch das Beste ist: selbst hinfahren
und selbst ansehen.
In Olympia fällt es leicht, sich vorzustellen, welcher Trubel zwischen den
Gebäuden herrschte, was man als Wettkämpfer oder angesehener Bürger
an Komfort genießen durfte und wie Götterverehrung mit antikem Tourismus
Hand in Hand ging, denn die alten Steine erzählen viel, wenn man gewillt
ist, ihnen zuzuhören.

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