
Abseits von Hafenpromenade und Altstadt
finden sich zahlreiche Lokale, deren Köche ausgezeichnet kochen - dort lockt
die griechisch-rustikale Küche - waren sie noch vor ein paar Jahren die Zufluchtsstätten
der Einheimischen. Heute finden sich dort auch schon die Speisekarten in verschiedenen
Sprachen.
In Souliotis Küche, das Restaurant an der Waldstraße neben dem Parga-Camping,
kochten einst Oma und Opa. Das Tsatziki ist das beste in Griechenland (wenn man
Knoblauch mag) und auch auf das Joghurt mit Honig wollten wir als Nachspeise nicht
mehr verzichten. Die Auswahl ist riesengroß - sogar das "Wiener Schnitzel"
findet sich in der Karte! Wär's ein Wunder? Die Schwiegertochter des Senior-Wirtes
ist aus Linz/Österreich und leitet gemeinsam mit dem Sohn das Reisebüro
"Kryoneri
Travel". Hat ein Gast einen speziellen Wunsch, den die Karte nicht erfüllt,
ist man gerne bereit, das Verlangte zu beschaffen und zuzubereiten.
Souliotis heißt nun Yannis
2002
übernahm Yannis die Leitung des Lokals, denn Opa Pappas sollte endlich seinen
Ruhestand genießen können. Das tut er inzwischen. Die Oma lässt
es sich allerdings nicht nehmen, noch ein bisschen mitzuarbeiten.
Yannis hat die Palette der Vor- und Hauptspeisen in der Saision 2003 noch um einige
traditionell-griechische Schmankerln bereichert, die man sonst nirgendwo in Parga
findet. Dass sein Konzept aufgeht, merkt man: Es wird ab 9 Uhr immer schwieriger,
noch einen Tisch zu bekommen. Auch wenn es voll aussieht, nicht gleich umdrehen
und gehen!!! Yannis hat immer noch irgendwo ein paar Reservetische versteckt!
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| Yannis freundlich, elegant und flink bedient er seine Gäste mit Charme und Humor |
Die Oma in ihrem Kopf sind die Geheimnisse der traditionellen griechischen Küche gespeichert |
Zu
späterer Stunde kann es bei Yannis schon passieren, dass er, wenn die Stimmung
passt, zu tanzen anfängt und aus lauter Freude darüber, dass es seine
Gäste auch tun, ein paar Teller am Boden zerschellen lässt.
Gerade die Taverna Yannis ist das beste Beispiel dafür, daß ein Essen
in Griechenland nicht teuer sein muss. Mit Vor-, Haupt- und Nachspeise sowie einigen
Getränken schafften wir es zu zweit selten, die 20-Euro-Schallmauer zu durchbrechen
(was uns auch schon von anderen Gästen bestätigt wurde). Deshalb gingen
wir auch während unseres Parga-Aufenthalts jeden Abend dorthin ... warum
anderswo herumprobieren, wenn man etwas Ausgezeichnetes gefunden hat?

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