Aus unseren früheren
Reisen, aktualisiert oder noch immer gültig:
Verkehr und Wetter Touristen-Extreme Euro - Teuro
Tierwelt:
Egal, ob im Hotel oder in freier Natur - in Griechenland sollte man immer schauen,
wohin man sich setzt, wohin man greift und wohin man steigt.
Im
Meer lauern - besonders an den Stränden am Peloponnes - die Seeigel, die
wir im klaren Wasser vor Githio sogar schön fotografieren konnten. Deshalb
immer Badeschuhe tragen und eine gute Pinzette mitnehmen!
An Land gibt es viele Schlangen, davon sind zwei Arten giftig. Größere
Gefahr geht aber von den Skorpionen aus, die bevorzugt zwischen Steinen leben.
Peter erzählte uns, dass er, seit er in Griechenland lebt, bereits zehn Mal
von einem Skorpion gestochen wurde - dabei waren die Auswirkungen der einzentrimetrigen
Tierchen schlimmer als die der großen.
Um Skorpione und Schlangen zu vertreiben (zB. wenn man durch eine Wiese zum Zelt
gehen will), trampelt man eine Weile am Boden herum. Das mögen sie nicht.
Garantie ist es aber keine!

Dieses liebe Tierchen,
eine Westliche Sandboa (Eryx jakulus), trafen wir am Abend in Githio vor dem Campingplatz
am Strand.
Schuhe, Handschuhe,
Helm und Kleidungsstücke immer ausschütteln und kontrollieren!
Touristen
gefährden sich, wenn sie sich auf Steinmauern setzen oder nach Steinen oder
Holz greifen, das in der Landschaft herumliegt, ohne sich zu vergewissern, dass
niemand darunter wohnt. Peter greift, wenn er in seinem Garten arbeitet, alles
nur noch mit festen Arbeitshandschuhen an!
Die Insekten sind bis zu 10 Mal größer wie in Mittel- oder Nordeuropa.
Auch die Wespen. Wir begegnetem einem 4 cm großem Exemplar, welches unbedingt
auf dem Rückspiegel der Deauville mitfahren wollte. Tjaky war durch die Beobachtung
des Tierchens einigermaßen vom Straßenverkehr abgelenkt und froh,
einen Vollvisierhelm zu tragen.
Wir
begegneten bis zu 7 cm goßen Käfern und noch größeren fliegenden
Heuschrecken. Es dröhnt gewaltig im Helm, wenn er dich trifft. Es gibt einen
festen Schlag, wenn er gegen deine Schulter knallt. Man sollte diese Insekten
beim Motorradfahren in Griechenland nicht unterschätzen!
Im Bild rechts ein männlicher Nashornkäfer, dem wir in Parga begegnet
sind.

Auch wenn viele
Tiere harmlos sind, wie die Geckos oder der grüne Laubfrosch, den wir in
einer Toilette am Parga-Camping entdeckten, sollte man immer damit rechnen, dass
sie auftauchen, einen anspringen oder sich irgendwo verstecken. Durch beobachten
unserer Umgebung haben wir oft vermieden, uns zu erschrecken, wenn da wirklich
"einer" war.
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