Von
Githio fahren wir die Straße nach Areopoli, die wir bereits von unseren
Ausflug auf die Mani kennen, biegen dort aber diesmal rechts ab. Über meist
recht guten Asphalt folgen wir auf unzähligen nicht allzu wilden Kurven und
Kehren der Küste Richtung Kalamata. Es geht hügelauf und hügelab,
doch um die schöne Landschaft um uns richtig genießen zu können,
müssen wir anhalten.
Das tun wir
in Kardamili. Wir parken unsere Gefährte neben einem Mofa und vor einigen
PKWs. Während wir Kaffee Frapé trinken, entfernen sich diese Fahrzeuge
und unsere Radeln stehen plötzlich mitten auf der Fahrbahn. Aber keiner stört
sich daran - wir sind in Griechenland.
Noch
einige Kurven, dann endet die interessante Streckenführung. Durch Kalamata
gelangen wir teils durch Intuition, teils durch Auffinden der Hinweisschilder
und mit Beachtung der vier Ampeln (welch seltener Anblick in GR!). Nach der Stadt
geht es auf kerzengerader Straße unter den startenden Flugzeugen dahin nach
Messina weiter und über eine gut ausgebaute, schwachkurvige Fahrbahn nach
Pylos, wo wir auf dem Hauptplatz die zweite Pause einlegen.
Um
Pylos zu besichtigen, fehlt uns die Lust und die Energie. Elf Kilometer trennen
uns noch von unserem Ziel.
Zuerst geht's in Pylos über rumpeligen Beton am alten Aquädukt vorbei,
dann über ganz neuen, schwarzen Straßenbelag die restlichen neun Kilometer
nach Methoni, dessen Campingplatz wir nach einer kleinen ungewollten Rundfahrt
durch die Stadt bei 30° C erreichen.
Nachdem wir uns von der verschwitzten Lederkluft befreit haben, empfinden wir
die sanfte Meeresbrise als angenehm kühl.
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