Der Kanal

Von unserem Platz direkt am Meer kann man den herrlichen Seeblick genießen. Riesige Frachtschiffe bewegen sich majestätisch über die spiegelnde Wasserfläche, Segler streichen vorbei, Motorboote zeigen, was ihre Maschinen so hergeben, aber auch Fischer gehen ihrem Handwerk nach und tuckern gemütlich mit ihren Booten vorüber.

Die Aussicht ist faszinierend, doch stört fallweise ein scharfer, kühler Wind, der sich in der Vor- und Nachsaison noch etwas lästig auswirkt. Morgens ist die Wasseroberfläche meist völlig glatt, eine gute Gelegenheit, um vom Strand aus den Fischen zuzusehen oder in ganz ruhigem Wasser baden zu gehen. Im Laufe des Vormittags verdünnt sich die Luft über dem bereits durchgewärmten Land, während die dichtere kältere Luft von der See aus einströmt. So entsteht der Seewind, dessen Aufkommen man gut auf der Wasseroberfläche beobachten kann.

Die Wellen werden langsam höher und nehmen an Kraft zu. Gemeinsam mit der Strömung wird es gegen Mittag und dem frühen Nachmittag immer schwieriger, ein kleines motorloses Schlauchboot korrekt zu steuern. Schnell ist man abgetrieben und kommt nur mit großer Muskelkraft wieder zum Ablegepunkt am Strand zurück.

Gegen Sonnenuntergang kühlt die Erde als besserer Leiter schneller ab als die langsam erwärmten Luftschichten über der See. Vom Land strömt nun die dichtere Luft in die noch verdünnte wärmere, die sich über dem Meer befindet, und so entsteht die nächtliche Landbrise. Gegen Morgen, wenn das Gleichgewicht zwischen den Lufttemperaturen über Land und See wieder hergestellt ist, tritt Windstille ein. Ein ewiger Kreislauf, so das Wetter keine Kapriolen schlägt, Gewitter aufziehen lässt oder andere Einflüsse ihre Auswirkungen zeigen. Dann ist natürlich alles wieder ganz anders.

 


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Alle Texte und Fotos, wenn nicht anders angegeben, © Tatjana Suchovsky und Rudi Benesch.



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