Chalkis - Halkida

Der Blick aus dem Fenster gibt mir schon den Befehl zum Aufbruch! Wie gewohnt geht es auf den Straßen sehr rasch aber umsichtig zu.
Schnell habe ich Chalkis erreiht und sehe mich ein wenig um. Sehr viele und schöne Geschäfte in den diversesten Einkaufsstraßen. Das geschäftliche Treiben ist auf den Straßen Chalkis nicht zu übersehen.
Kaum stelle ich mein Fahrzeug ab, um ein Foto zu machen, tauchen wie bei uns in Wien wie aus dem Nichts zwei Politessen auf und nur aufgrund meiner mangelnden Griechischkenntnisse und dem Wiener Schmäh entgehe ich einem Strafzettel, wenn ich gleich nach dem Foto wieder weg bin.
Politessen fürs Internet fotographieren ist verboten - leider, denn sie haben eine wirklich adrette luftige hellblaue Uniform!

Die schönsten Plätze sind mit Bankomaten verstellt und wohin man sieht sind einspurige Fahrzeuge abgestellt.

Da es sogar für einen Roller (!) so gut wie keine abschuss- und strafzettel-freien Parkplätze zu finden gibt, fahre ich weiter die Staße zur alten Brücke. Um auf die andere Seite der Stadt zu kommen, habe ich sehr viel zu überholen und zu umfahren. Rote Ampeln werden von den Griechen teilweise sowieso ignoriert. Man bleibt nur stehen, wenn man Zeit hat und wirklich der Querverkehr schon da ist. Dann umfahre ich den Berg der vor mir liegt in Richtung Athen und im Dunst taucht die neue Brücke vor mir auf.

Nach der Brücke biege ich rechts in Richung Kaserne ab. Ich fahre entlang dem Zigeunerlager, das sich rechts und links der Straße ausbreitet. Es sind schon sehr wenige geworden die dort ihre dürftigen Planenzelte aufgeschlagen haben. Möglicherweise auch, weil die Straße eine einzige Baustelle ist. Es wird die Erde auf der einen Stelle abgegraben und ca. 500 m weiter damit aufgeschüttet.

Weiter gehts bis an die Weggabelung zur Taverne, die diesmal geöffnet ist. Ich genehmige mir einen Kaffee-Frappe um 1,50 Euro.

Zurück nach Chalkis fahre ich dann über das nette Bergstraßerl und die alte Brücke.

Dann erlebe ich das Verkehrschaos pur. Ich habe mir nicht gedacht, dass es noch ärger als vorher werden kann!

Nichts geht mehr, so eng als möglich zugeparkt. An manchen Stellen wird sogar in 3. Spur geparkt, aber schon nach kurzer Zeit bin ich dank meines kleinen Lead quer durch die Stadt und strebe wieder dem Campingplatz entgegen.


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Alle Texte und Fotos, wenn nicht anders angegeben, © Tatjana Suchovsky und Rudi Benesch.



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