Patras - Ancona

Wir müssen lange warten, bis wir an die Rampe gewinkt werden. Von unserem Parkplatz aus haben wir ein gutes Bild auf die Geschehnisse vor dem Schiff. Jeder LKW und Campingbus wird ausgiebig kontrolliert. Als wir an der Reihe sind, bittet man uns sogar zwei Mal, den Laderaum zu öffnen, damit die Hüter der öffentlichen Ordnung ins Innere schauen können.
Wieder haben wir "Camping an Bord" gebucht - eine gute Art zu reisen, die aufgrund der gestiegenen Preise in den Bars und Cafés an Bord auch einiges an Geld spart.
Faszinierend wie immer: das Verladen der LKWs. Hier kommt einer von unten ins obere Deck herauf, neben sich vielleicht eine Hand breit zu den Geländern der Auffahrsrampe.
Ein kleiner LKW wird eingewiesen, auf den Zentimeter genau. Die Einweiser sind sehr freundlich und ruhig. Geschrieen mit den Reisenden wird nur insoweit, dass sie die Anweisungen akkustisch verstehen können - unfreundlich ist man hier überhaupt nicht!

Der grüne findet seinen Platz in der nächsten Reihe. Wieder bleibt nur so wenig Platz zwischen den Fahrzeugreihen, dass man nicht einmal durchgehen kann.

Aber damit nicht genug - in die Lücke, die noch bleibt, wird eine weitere Reihe eingewiesen. Unglaublich, dass da noch einer rein passt!

Mit einiger Verspätung durch die langwierigen Kontrollen der Fahrzeuge legen wir endlich vom Pier ab. Damit das Schiff die Verspätung wieder aufholt, dürfen die Motoren zeigen, was sie können, was das Kielwasser mächtig zum Brodeln bringt.

Pünktlich kommen wir in Ancona an, doch dauert es ca. eine Stunde, bis wir aus dem Schiff rauskommen. Auch hier bietet das "Open Deck" einen Vorteil: durch die großen fensterlosen Öffungen in der Bordwand kommt frische Luft, was die Wartezeit unter den vielen bereits lange laufenden LKW-Motoren weitaus angenehmer macht.

Alle Texte und Fotos, wenn nicht anders angegeben, © Tatjana Suchovsky und Rudi Benesch.


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