
Freitag
fängt nach einer angenehmen Nacht gut an, der Platz hinter meinem provisorischen
wird geräumt. Die Schweizer müssen die Heimreise antreten.
Als erstes nach dem Morgenkaffee stelle ich den Wagen um, damit mir keiner den
netten Platz mit dem teuren Meerblick wegnehmen kann!
Als der Wagen endlich so steht wie ich ihn haben will, hole ich das Motorrad und
stelle es daneben. Ein nettes Bild.
Erst einmal ausruhen nach den anstrengenden Vortagen, denke ich mir. So gegen
Mittag, als der Hunger kommt, denke ich an die guten Spagetti Carbonara, die wir
im vorigen Jahr in Eretria an der Promenade in der Taverne ASTRA gegessen haben.
Kurz entschlossen ziehe ich mir die mitgenommenen Motorradstiefel, die Lederjacke
und Handschuhe an und auf geht's.
Man kann sich noch gut an uns erinnern, obwohl ich alleine komme. Die Bikerwelt
ist dem Wirten in guter Erinnerung geblieben.
Noch ein bisschen umschauen in Eretria, es scheint aber alles so geblieben zu
sein. Die Strassen sind glatt wie früher - eventuell noch mehr, aber auf
den ersten Blick schaut es aus wie im vergangenen Jahr.
Auch der Samstag fängt gut an. Obwohl ich schon um 22 Uhr schlafen gehe,
wache ich erst um halb elf Uhr auf.
Einige
nette Fotos von fischenden Dauercampern machen, manche kommen zu mir und wir versuchen
eine Unterhaltung in griechischem Englisch. Es scheint aber beiden Seiten zu anstrengend
zu sein.
Die Villacher haben ihre Zelte abgebrochen und sind sicher schon irgendwo auf
dem Festland unterwegs zur nächsten Station.
Ich freue mich schon auf Montag, wenn ich versuchen werde die alte Zugbrücke
und die nette Bergstraße wiederzufinden um, wenigstens einige Fotos zu schießen.

Es ist eigentlich sehr spannend, den regen Verkehr der Fährschiffe zwischen
dem Festland und Evia zu beobachten, noch dazu wenn man sich gar nicht von seiner
Unterkunft entfernen muss.

Heute habe ich die Spagetti Carbonara vom Campingplatz probiert, die waren auch
sehr gut und im Preisvergleich zu denen an der Promenade nicht teurer.
Während des ganzen Tages trudeln die griechischen Dauercamper ein und erkennen
auch die Bikerwelt wieder, begrüßen mich sehr herzlich und alle fragen
nach Tjaky, die diesmal daheim bleiben musste!
Auch habe ich heute während des Tages eine Sondervereinbarung mit dem Campingplatzbesitzer
getroffen: zwischen Ende Mai und ca. 15. Juni 2008 wird pro Person (Bikerwelt-Besucher)
7,- Euro pro Tag verlangt, Motorrad und Zelt oder auch Auto sind frei und zur
Begrüßung gibts ein Stamperl! Allerdings ist wegen der Brandgefahr
in Griechenland auch auf einem Campingplatz von offenen Feuern Abstand zu nehmen
(keine offene Feuerstellen)! Grillen am Griller ist am Camping
MILOS erlaubt.
Mit den Käsekrainern werden wir auch Probleme haben, aber ich arbeite daran.
Die Anfahrt erfolgt über Venedig - Patras - Delphy - Thivia - Chalkida -
Camping Milos oder
Venedig - Igoumenitsa - Nafpaktos - Delfi - Thivia - Chalkida - Camping Milos.
Natürlich könnt ihr auch andere Anfahrtsrouten wählen.
Das Wetter in Euböa
Alle Texte und Fotos, wenn nicht anders angegeben, © Tatjana Suchovsky und Rudi Benesch.
![]() |
Unsere Griechenland- und Thailandreisen: 1999
| 2001
| 2002
| 2003
| 2004
| 2005
| 2006
| 2007
| 2008
| 2009 |