Es
ist etwa 15.00 Uhr als ich aus der Fähre ausfahre. Ein riesiger Stau bewegt
sich in Richtung Bologna. Dort dann in Richtung Padua und weiter nach Venedig.
Jetzt bin ich wieder dort, wo ich glaube mich auszukennen. Zügig gehts mit
110 km/h weiter in Richtung Österreich.
Im Gegensatz zur österreichischen Maut bezahle ich in Italien für die
Strecke bis Venedig 11,20 Euro und von Ancona bis Österreich 21,70 Euro.
Wenn man jetzt überlegt, dass man diese Strecke öfter als einmal im
Jahr fährt, kommt es einem teurer als die Jahresvignette in Österreich.
Warum regen sich also alle über das österreichische Mautsystem auf?
Nach einer Käseleberkäsesemmel in Villach fahre ich bei beginnendem
Regen in die Dunkelheit hinein und hoffe auf Wetterbesserung. Leider ist nichts
dergleichen zu bemerken, darum fahre ich gegen 22 Uhr auf einen Rastplatz und
beziehe dort mein Quartier im Bus.

Nach
der gut durchschlafenen Nacht gehts im Morgengrauen weiter in Richtung Wien, wo
ich gegen 11 Uhr wieder gut und gesund ankomme.
Alle Texte und Fotos, wenn nicht anders angegeben, © Tatjana Suchovsky und Rudi Benesch.
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