|
Klicke, um zu vergrößern:
Mit 29 Motorrädern und 40 (Bei)Fahrer(innen) durchquert der Konvoy in
disziplinierter Zweierreihe die Landschaft.
Klicke, um zu vergrößern:
Nach der ersten Pause nach Parndorf passiert es: Rudis Pan European, das Schlusslicht,
rutscht im Kreisverkehr das Hinterrad weg. Er und Sozia Conny stürzen.
Es dauert eine Weile, bis die schlechte Botschaft zur Spitze der Kolonne vorgedrungen
ist. Während Ulli-Bär zurückfährt, um sich um die Gestürzten
zu kümmern, behält der Rest des Konvoys das Ziel, das Restaurant Rozi-Bozi
in Fertöböz/Ungarn im Auge, wo auch alle wohlbehalten ankommen.
Klicke, um zu vergrößern:
Mit von der Partie: zwei junge Burschen, einer davon erst seit Dezember 2006
im Besitz des A-Scheins. Daumen hoch! Beiden haben sich ausgezeichnet gehalten!
Klicke, um zu vergrößern:

Nach dem Essen splittet sich die Gruppe in verschiedene Richtungen. Die einen
fahren noch nach Sopron einkaufen, die anderen begleiten uns mit einem Abstecher
übers Leithagebirge zum Clubhaus der Echt'n, wo die Käsekrainer bereits
am Griller brutzeln und wir schon ungeduldig erwartet werden, da wir doch mit
einiger Verspätung eintreffen.

Klicke, um zu vergrößern:
Bei angeregter Benzinplauderei geht die Sonne unter.
Klicke, um zu vergrößern:
Wir danken Ulli-Bär für die Unterstützung beim Ausrutscher und
den Echt'n für ihre exzellente Gastfreundschaft sowie den gemütlichen
Abend und die nette Bewirtung.
Der Kreisverkehr fordert einen Knöchel
Wer
könnte besser darüber erzählen, als jemand, der live dabei war.
Conny berichtet:
"Als wir in den Kreisverkehr hinein fuhren, merkte ich nur kurz 'Urks,
das wird knapp' und da lagen wir schon.
Rudi kam sehr schnell weg vom Motorrad und war in Sicherheit. Ich wurde allerdings
noch gute 1,5 m seitlich mitgeschliffen, da ich mit dem linken Fuß irgendwo
am Motorrad hängen geblieben bin (vermutlich mit dem Stiefel in der sich
beim Sturz hochklappenden Fußraste). Als ich das merkte drehte ich mich
auf den Rücken, denn ich hatte einen guten Rückenpanzer und Einlage
direkt in der Jacke. Als ich dann endlich vom Bike wegkam, merkte ich den Schmerz
im Fuß. Bald stellte sich heraus, dass mein Knöchel gebrochen ist.
Die
Leute im Rettungsauto und im Landeskrankenhaus Eisenstadt waren total nett. Sie
kümmerten sich um mich und das einzige was sie zerschnitten haben, waren
die Socken. 'Die Lederhose ist wirklich zu schade wenn wir die auseinander schneiden.
Wir werden sie da rausholen für den Gips!' meinten die Pfleger und schälten
mich dann aus der Hose raus. Dabei hatten wir natürlich viel Spaß.
Das Personal schaute sich sehr genau meine Ausrüstung an und meinte auch,
dass sich die gute Ausrüstung ausgezahlt hätte. Es hätte sonst
viel schlimmer ausgehen können.
Was lernt man daraus? Rückenpanzer, Lederhose, Helm, gutes Schuhwerk, Handschuhe
und eine ordentliche Jacke können das Schlimmste verhindern.
Ich
war im Nachhinein sehr froh, dass mir Tjaky ihren alten Rückenpanzer gegeben
hat und auch die Überlegung, die ich am Vortag noch hatte (welche Schuhe
zieh ich an: Martens oder die Motorrad-Stiefel), hat sich ausgezahlt. Hätte
ich die Martens angezogen, wäre mein Knöchel ärger zertrümmert
worden.
Ich möchte mich bei allen bedanken, die mir liebe Grüsse und gute Besserung
gewünscht haben. Außerdem möchte ich euch sagen, dass Rudi keinen
Fehler gemacht hat und dass dieser Kreisverkehr SPIEGELGLATT war. Normalerweise
hat man erkennbare Materialbeschädigungen, wenn man 1,5 m über Asphalt
schleift, meine Ausrüstung hatte absolut keine Abschürfungen und ist
komplett in Ordnung.
Mit lieben Grüßen Eure Conny"
Es mag vielleicht merkwürdig anmuten, wenn wir ein relativ kleines Biker-Hoppala
hier ziemlich umfangreich ausführen.
Es soll eine Warnung sein:
Die Kreisverkehre und Autobahnabfahrten, abgeschliffen
durch unzählige PKW- und LKW-Reifen, werden in Österreich immer rutschiger.
Und:
Schutzkleidung hat sich einmal mehr bewährt!
Ablasszahlung
auf Burgenländisch - das bittere Ende
Fotos: Gaby, Conny, Tom, Tjaky und Rudi

Zurück zur Veranstaltungsübersicht
|