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EVENTS - BERICHTE

ÖAMTCWir haben uns aufgewärmt
Sicherheitstraining für Motorradfahrer
6. 5. 2001

Vom ÖAMTC wurde von Mitte März bis Mitte Juni in allen Fahrtechnikzentren um öS 500,- ein sechsstündiges Sicherheitstraining angeboten, das sowohl für geübte Biker als auch für Anfänger geeignet ist.
Die "Warm-ups 2001" fanden sowohl wochentags als auch am Wochenende statt.

Infos über Sicherheitstrainings unter www.oeamtc.at/fahrtechnik

Für diesen Tag hatten wir ein "Warm-up"-Sicherheitstraining beim ÖAMTC gebucht. Online. Die Bestätigung des Termins kam per Post.
Zuerst müssen wir jedoch den ÖAMTC rufen. Per Handy. Rudis FJ1200 will nicht anspringen. Und 300 kg durch die Gegend schieben, ist ziemlich mühsam.

Der Wettergeist beschert uns verschärfte Bedingungen. Von Wien nach Teesdorf läßt er uns unter einer Gewitterwolke fahren. Die Sicht ist fast Null. Natürlich besitzen wir Regenkombis - doch die ruhen im Schrank und haben nicht geschrien, als wir die Wohnung verließen. Etwas durchnäßt und verspätet treffen wir in Teesdorf ein.

So verpassen wir die Theoriestunde und gehen - im Gegensatz zu den 10 anderen Teilnehmern - gleich zum praktischen Teil über.

Als wir drückend und legend durch die Hütchenreihen kurven, dreht der oben kurz den Wasserhahn ab, um ihn wenig später wieder zu öffnen. Macht nichts - das Training ist bei Regen noch eine Spur interessanter.

Nach dem Hütchenpracour teilen wir uns in zwei 6er-Gruppen, üben im großen Kreis fahrend Blicktechnik und die gemütliche Kurve. Danach wird's haarig. Wir wechseln zur engkurvigen Simulation stark gewundener Bergstraßerln ohne Steigung. Die schmale, einspurige Straße ist mit Begrenzungslinien von den Rasenflächen (grün, auf den Boden gemalt) getrennt. Im Gegensatz zur Praxis braucht man hier nicht fürchten, daß einem ein LKW entgegenkommt - der große Vorteil dieses Sicherheitstrainings. Wiederum: Blicktechnik, legen, drücken und ausprobieren, in welchem Gang die Strecke am besten zu bewältigen ist.

Rudi tut sich da mit der ungelenkigen FJ1200 besonders schwer. Der Trainer gibt dem Radl 0,4 Bar mehr in den Vorderreifen - siehe da! Mit 2,5 statt mit 2,1 geht's besser!

Anschließend sind die Bremsproben dran. Hütchen im 8-m-Abstand verdeutlichen die Länge des Bremsweges. Bremsung nur mit Vorderbremse, nur mit Hinterbremse und mit beiden zugleich. Auf Extremexperimente ersucht uns unser Trainer angesichts der miesen Wetterlage zu verzichten. Trotzdem darf jeder noch zwei Versuche draufsetzen - die Ergebnisse verbessern sich.

Inzwischen ziemlich durchnäßt und schon etwas von der Kälte geschüttelt, machen wir uns an die letzte Station: den Handling-Kurs, die schöne, griffige Rundstrecke, wo abschließend noch einmal alles durchgespielt werden soll, was wir an diesem Tag eingehämmert bekommen haben. Der Wettergeist hat endlich ein Einsehen und stoppt die Wasserzufuhr von oben, doch der Asphalt ist noch immer naß. Etliche Male rechts herum, dann Richtungswechsel, dann raus aus den nassen Handschuhen und ab zur Schlußbesprechung, wo die letzte Gelegenheit ist, um Fragen zu stellen, was auch genützt wird.

Als krönenden Abschluß bekommt jeder Teilnehmer ein Diplom, welches nicht nur als Ziergegenstand dient, sondern auch bei manchen Versicherungen zur Beitragsreduzierung verhilft.

Beim Nachhausefahren im Sonnenschein nach einer kleinen Pause im Restaurant merken wir nur soviel, daß das Training ziemlich anstrengend gewesen ist. Wenige Tage später versuchen wir wieder einmal die Kurven unserer Hausstrecke (Dopplerhütte, Höhenstraße). Da merken wir beide, daß das Training Wirkung zeigt. Zum einen geht's besser um Kurverln und Kehren, zum anderen bemerken wir Fehler, die es noch auszumerzen gilt.

Das Sicherheitstraining des ÖAMTCs bringt jedem etwas: dem Neueinsteiger genauso wie dem erfahrenen Fahrer. Es ist nur zu empfehlen!

[Aufgrund des Superwetters gibt es leider keine Fotos, da wir die Funktionsfähigkeit unserer Digitalkamera nicht riskieren wollten.]


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