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MotorradfahrerInnen, hauptsächlich leuchtgelb bejackt, starten um 9 Uhr vom
SCS-Parkplatz südlich von Wien und bewegen sich im Konvoi über die Bundesstraßen.
Das Ziel ist Pitten, ein kleiner Ort in Niederösterreich, wo sie bereits
erwartet werden.
 
Als
wir in den Garten des Kinderwohnheims einbiegen, winken uns schüchtern ein
paar Kinder zu und der Geruch von Gegrilltem kitzelt uns in der Nase. Während
die Kinder im Garten Fußball oder Sand spielen, laben sich die Gelbjacken
und ruhen sich noch ein paar Minuten aus, denn es steht noch ein actionreicher
Nachmittag an. Auch die Kinder dürfen zum Grillbüffet. Was sie jedoch
viel mehr als Bratwurst und Kotelett interessiert, sind die kohlesäurehaltigen
Erfrischungsgetränke. Durstlöscher wie Cola & Co gibt es im Wohnheim
nur an ganz besonderen Tagen.

Nach
dem Essen wird es anstrengend für einige Herren der Toy-Run-Crew. Sie wollen
sich gegen die Kinder im Fußball messen. Zwei Tore, ein Ball und ein grüner
Rasen sind vorhanden, also steht dem nichts entgegen und los geht's! Während
sich die Zuschauer im Gras niederlassen und die Mannschaften anfeuern, wird am
Spielfeld auf beiden Seiten verbissen und mit vollem Einsatz gekämpft. Schon
bald ist es augenscheinlich: Die Pittner Junioren sind den gelben Senioren haushoch
überlegen. Schwer angeschlagen - besonders physisch - schleppen sich die
Gelbjacken in die Pause, die sie dazu nützen, die Spielzüge mit den
Favoriten zu diskutieren. Kinder und Gelbjacken kommen sich bei diesen Fachgesprächen
näher.
Inzwischen ist das Grillbuffet im Garten überflüssig, die Mägen
sind gefüllt. Die vorbereiteten restlichen Speisen und das Geschirr gehören
in die Küche. Kein Problem für die eingespielte Toy-Run-Crew: Sie bilden
eine Kette und schneller als gedacht, sind die Sachen im Haus.
 
Auch in der zweiten Spielhälfte macht das Toy-Run-Team viel
zu wenig Druck unter den Ball. Überhastet schießen sie aus aussichtsreichen
Positionen am Tor vorbei.
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Die durchtrainierten Pittner drängen weiter und machen mit
koordinierten Aktionen abermals die bessere Figur, während die Gegner eher
tollpatschige Ballbehandlung zeigen und die Abwehr patzt. Mit dem 12. Tor der
Pittner, dem nur zwei des Teams der Toy-Run gegenüber stehen, endet die Begegnung.
"Es ist ja toll, dass die Kinder gewonnen haben", kommentiert eine Gelbjacke
schweißgebadet das Fiasko, "aber gleich sooo hoch?"
Kurz vor 14 Uhr versammeln sich alle vor dem Haus, um den Ablauf des weiteren
Nachmittags zu besprechen. Die Kinder dürfen "Eis essen fahren".
"Eis essen" im ca. 300 Meter entfernten Gasthof der Familie Manhalter
und "fahren" mit den Motorrädern. Dazu gibt es für die Kinder,
die schon ihre Fahrradhelme parat halten, eine Einschulung durch Gerda.
 
Im Gasthof erreicht die gute Stimmung ihren Höhepunkt. Sonnenschein und
Motorrad fahren, gepaart mit Eis und guter Laune macht für alle aus diesem
Tag etwas ganz Besonderes.
 
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Zwischendurch noch ein Fotoshooting mit Samantha (und Gerda) auf dem Toy-Run-Mobil.
Samantha hatte am Tag der Toy-Run 2000 ihren dritten Geburtstag. Nach einem Happy
Birthday aus 6500 Kehlen bekam sie damals von Ernstl einen riesigen Teddybären
überreicht. Was aus der kleinen Samantha geworden ist, seht ihr im Bild unten
- was aus dem Teddybären geworden ist, verrät sie uns nicht!
 
Nachdem sich alle gelabt haben, heißt es abermals "aufsitzen"
- auch für die Kinder, denn die werden im Toy-Run-Konvoi ins Wohnheim zurückgebracht.
 

Nach einem herzlichen Abschied treten die Gelbjacken die Heimfahrt
an. Die "gemeinsame Ausfahrt" der Toy-Run-Crew, findet später,
irgendwo am Stadtrand von Wien, ihr Ende.
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Das 46 Kinder fassende Wohnheim in Pitten war im Jahr 2000 das
Ziel der alljährlich stattfindenden Toy-Run. Von der damaligen Geldspende
reisten alle Kinder in den Disneyland® Resort Paris und konnten außerdem,
statt ihre Sommerurlaube wie üblich in Jugendherbergen zu verbringen, ihre
Ferien in Kinderhotels genießen.
TOY-RUN
Biker für Kinder - Spendenkonto-Nr. 00037865188 BLZ 20111
Nähere Informationen: Ernst Graft jun., 0664/433 15 90,
info@toyrun.at, www.toyrun.at.

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