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Tjaky & Rudi
 
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EVENTS - BERICHTE

MotorradlhexenKlubtreffen der Motorradlhexen in St. Veit/Berndorf
1. - 3. 9. 2000

Kaum ein Sonnenstrahl traut sich durch die dichte Wolkendecke über dem Triestingtal. Doch das macht den Hexen nichts aus. Sie rüsten zum Fest ... mit ihren hoch-PS-igen Besen ... äh ... Motorrädern. Auch der Hexenkessel steht bereit - in dem blubbert das Gulasch!

Foto: Rudi, Tjaky Die "Motorradlhexen" gibt es seit 4 Jahren. Sie entstanden, weil Isabella und Evi es leid waren, sich bei technischen Fragen an Männer wenden zu müssen, die ihnen entweder keine gute Auskunft gaben, "weil sie Frauen sind und eh nix davon verstehen", oder andererseits die Sache auf Wichtig erklärten. Die beiden waren die Urheber des eingetragenen Vereins, der heute 15 Hexen zählt - von Wien bis Graz und ein Mitglied auch in Kärnten
"Wir glauben, daß es einfacher ist, wenn Frauen mit Frauen über das Motorradfahren diskutieren", erzählt Isabella (rechts im Bild). "Doch es ist schwer, Mitglieder zu finden." Warum weiß sie nicht. Gibt es doch immer mehr weibliche unter den Bikern.

Foto: Rudi, TjakyDabei besteht bei den Hexen kein Zwang zum Dabeisein bei den Klubaktivitäten. Niemand ist böse, wenn ein familiärer Grund eine Hexe daran hindert, an einer Tour teilzunehmen. Deswegen sind sie heute auch nicht vollzählig. Zwei sind auf Urlaub, eine zieht gerade um.
Alljährlich findet eine große gemeinschaftliche Tour statt, die sich über ein Wochenende erstreckt. Sonst trifft man sich zu gemütlichen, streßfreien Ausfahrten. Auch Männer sind willkommen - und das lassen sich die Herren nicht zweimal sagen. Auf dem Klubtreffen in St. Veit sind wohl mehr Herren als Damen vertreten. Der Mitgliedsbeitrag von öS 200,- pro Jahr ist wohl für jeden erschwinglich. Mitglieder können jedoch nur Frauen werden.

Foto: Rudi, Tjaky Die Hexen sind gut organisiert. Zum eigenen Schutz bei Ausfahrten haben sie sich leuchtgelbe Sicherheitsjacken besorgt. Die erste, die letzte und eine in der Mitte tragen sie bei gemeinsamen Touren. "Das hat sich gut bewährt", berichtet Isabella stolz. "Wenn man in diesen Jacken eine Kreuzung absichert, wird man wirklich beachtet und vermeidet so besser gefährliche Situationen."
Wie perfekt die Mädels tatsächlich eingespielt sind, sehen wir auf der Ausfahrt, die um 14 Uhr beginnt, in die Kalte Kuchl führen soll und über einen Bogen durch das Höllental wieder zurück nach St. Veit. Doch das schlechte Wetter macht uns einen Strich durch die Route. Die Strecke wird, nach einem kurzen Stop für alle jene, die ihre Regenkombi überstreifen wollen, verkürzt - sehr zu unserer Freude, denn dadurch lernen wir das traumhaft schöne, kurvenreiche Tal zwischen Pernitz und Berndorf kennen.

Foto: Rudi, Tjaky Obwohl der Regen nach unserer Rückkunft manchmal spärlich, manchmal heftiger immer wieder auf uns niederprasselt, läßt sich keiner die Laune verderben. Alle bleiben - hartgesotten, wie Biker eben sind - im Gastgarten des Wurzelsepps unter den großen Nußbäumen sitzen und unterhalten sich prächtig.
Je später die Stunde, umso mehr Biker trudeln trotz Regenüssen und herbstlicher Kälte ein. Auf der angrenzenden Wiese entsteht im Laufe des Spätnachmittags eine kleine Zeltstadt. Der Parkplatz vor dem Wurzelsepp ist schon übervoll mit den verschiedensten Hubräumen und Modellen.

Foto: Rudi, Tjaky Nepp ist den Hexen fremd. Bei ihnen bekommt man verschiedene Würstel, Kesselgulasch (Evi ist hier gerade fest am Umrühren) und Getränke fast zum Selbstkostenpreis - wer Lust auf Spezialitäten hat, bekommt diese beim Wurzelsepp im Lokal.

Abends wird die Stereoanlage durch Live-Musik abgelöst. Christian und seine Co-Sängerin covern Songs aus unserer Jugend: Simon and Garfunkel, Cat Stevens und andere Oldies aus Country- und Soul-Szene begeistern trotz kühlem Abend die Anwesenden, die mitklatschen, was die steifen Finger wieder warm werden läßt.

Foto: Rudi, Tjaky Die Hexen sind eifrig herumgeflogen und haben für einen Höhepunkt gesorgt: Die Verlosung. Die Firma Freytag spendete als Hauptpreis ein Wochenende mit dem Motorrad Deiner Wahl. Wiederum gut organisiert, hat jeder Loskäufer eine garantierte Gewinnchance auf einen der zahlreichen anderen Preise.

Alles in allem ein gelungenes Festerl, das die Hexen da auf die Beine gestellt haben. Daß sie unter den Bikern beliebt sind, haben wir am regen Besuch ihrer Veranstaltung gesehen. Wir können Ihnen nur wünschen, daß ihre Mitgliederzahl wächst.

Dieser Bericht ist bereits historisch, denn die Motorradlhexen haben sich 2004 aufgelöst.

Foto: Rudi, Tjaky Foto: Rudi, Tjaky Foto: Rudi, Tjaky


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