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Also
machen wir uns an einem saukalten August-Abend auf zum Clubhaus der Freak Biker.
Es regnet zwar leicht, doch ist der Anfahrtsweg kurz und die paar Tropfen durchaus
erträglich. "Kriegst Käsekrainer", sage ich noch zu Rudi bei
der Abfahrt. Der freut sich drauf.
Als
wir gleich nach dem Eingangszelt das Grillbuffet passieren, werden unsere Augen
groß. Nix mit Käsekrainer! Da steht Fohlen- und Rindersteak, Grillspieß
und in Honig gegrillte Garnelen mit Beilagen aus einem reichhaltigen Salatbuffet
und verschiedenem Gebäck auf dem Speiseplan. Der Abend dauert lange genug,
um sich durch das kulinarische Repertoire zu kosten. Zwischendurch wird Obst gereicht.
 
Es hört bald zu regnen auf. Die meisten Gäste der Freak
Biker - u.a. zahlreiche Hells Angels, Outsider und Fomorians sowie Freunde des
Clubs ohne Patch und Kutte - bevorzugen aufgrund der kühl-feuchten nächtlichen
Temperaturen statt der Plätze unter den Zelten vor dem Stadtbahnbogen die
Räumlichkeiten zu ebener Erde und im ersten Stock.
 
Resümee: Ein gemütlicher Abend im Freundeskreis der
Freak Biker mit gut ausgewählter, oft an Jugendzeiten erinnernde Musik aus
der Dose in angenehmer Lautstärke, bei dem auch jeder Feinschmecker Delikates
genießen konnte.


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