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Das Training unter der Leitung von Ösi Alex und seinem Team beginnt mit
leichten Aufwärmübungen: zwischen Brettchen und Hütchen durch,
über die Wippe und Achter-fahren. Jene, die nach und nach dazukommen, können
sich gleich in die Reihen der Übenden eingliedern.
 
Während
sich die breite Masse mit Zielbremsungen vergnügt, zieht Ösi Alex mit
einer kleinen Gruppe Enduros auf den Schotterweg und ins Gelände - alles
vorhanden, die Lokalität ist bestens gewählt. Damit es noch spannender
wird, legt er auf dem Schotter noch einige Latten auf, die es zu überwinden
gilt.
Zurück bei der Hauptgruppe animiert er zum stehend fahren, nicht nur in der
Geraden, sondern auch im Hütchenslalom oder in engen Kurven. Eine interessante
Lektion, die bereits nach kurzer Zeit einem im Winter erschlafften Körper
ganz schön in die Beinmuskulatur fährt.
Es folgt Hakenschlagen - die Richtung bestimmt der Instruktor kurz vor dem simulierten
Hindernis.
Das
Training unterliegt keinen fixen Programmvorschriften. So sind individuelle Steigerungen
des Schwierigkeitsgrades möglich und es steht jedem frei, sein Können
einzuschätzen und die Übung zu probieren oder sie in einer leichteren
Variante zu absolvieren. Niemand wird zu etwas gezwungen. Pausen sind jederzeit
möglich.
Labung steht im mobilen Imbißstand vom Taufratzhofer bereit: Würstel,
Kuchen, gefüllte Semmeln (ganz frisch!) und diverse Getränke.
Zu Mittag bricht die Sonne durch. Inzwischen hat somanch einer seinen Einzelinstruktor
gefunden und verpaßt mit dessen Hilfe seinem bzw. ihrem Fahrstil den nötigen
Feinschliff.

Während
wir uns in der Mittagspause erholen, zeigt uns Ösi Alex, was ein exzellent
trainierter Fahrer und sein Motorrad in harmonischem Zusammenspiel auf dem Asphalt
zu leisten imstande sind. Man wird das Gefühl nicht los, dass er bereits
mit dem Motorrad zwischen den Beinen aus dem Mutterleib gerutscht ist! Er dreht
und wendet es, als wäre es keine Africa Twin sondern ein Fahrrad, schleift
mal links, mal rechts, zügig fahrend oder fast zum Stillstand gekommen. Das
motiviert!
 
Während
der letzten Stunde ist freies Training angesagt, unter dem Motto: "Gib ihnen
ein paar Hütchen und sie beschäftigen sich selbst." Jetzt hat jeder
die Möglichkeit, seine individuellen Schwachpunkte in Angriff zu nehmen oder
zu probieren, was im Getümmel des Straßenverkehrs zu gefährlich
wäre.
Eine "Station" wird nur von wenigen absolviert: Während langsamer
Fahrt ist ein Tennisball von einem Ständer zu nehmen und mit der anderen
Hand in einem Korb zu deponieren.
Gegen 15 Uhr verwaist die Fläche zwischen den Hütchen. Fünf Stunden
intensives Trianing zehrt an der Substanz. Man plaudert noch ein bißchen
Benzin und labt sich, entweder für die Heimfahrt oder für die kleine
Tour am Nachmittag durch die Voralpen.
Bevor
sie in die Landschaft entlassen werden, dankt Alf seinen Mitorganisatoren Ösi
Alex, Enzian, Hans Wolf und Assistenten und hofft auf rege Resonanz. Bei positivem
Feedback können sich die vier und ihre Helfer durchaus vorstellen, demnächst
wieder einen Fahrsicherheitstag zu veranstalten.
Die ersten Anregungen und Wünsche bekamen sie gleich vor Ort mitgeteilt.

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