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Umringt von wilden Männern mit noch wilderen Umbauten konnte sie mit ihrem
weitestgehend im Originalzustand belassenen Motorrad in den beiden Durchgängen
Platz 5 und 6 der Straßenwertung belegen.
 
Dazu
Karin Mairitsch: "Vor dem Rennen war ich reichlich nervös. Zu viele
Menschen kamen zu mir und sagten, dass das alles nicht funktionieren würde,
dass ich mit einer Buell erst gar nicht bis zum Gipfel kommen würde. Doch
schon nach der ersten Kurve war das Vertrauen ins Material da. Ich gab Gas, zuerst
vorsichtig, um den Grip auszuloten, dann immer mehr, und dann ordentlich."
Die Spitzengeschwindigkeit auf den geschotterten Serpentinen des Prologs lag
jenseits der 140 Stundenkilometer, das Motorrad blieb abgesehen von einer kleinen
Delle am Endtopf unbeschädigt. Und die entstand auch nur deshalb, weil Karin
in der Staubfahne des Vorausfahrenden eine Bodenwelle übersah.
"Stürzen stand nicht auf dem Programm", meint Karin verschmitzt.
"Es war mir wichtig unter Beweis zu stellen, dass man mit einem fast serienmäßigem
Straßenmotorrad in einer respektablen Zeit den Erzberg bezwingen kann, wenn
man nur ein bisserl aufpasst und materialschonend fährt."
Quod erat demonstrandum.
(Bericht und Fotos von Karin Mairitsch, www.textundbild.at)

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