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Für
jeden, der den Black Bisons MC bei seinem Sommerfest anfährt, ist die perfekte
Organisation, das exzellente Kuchenbuffet und das erweiterte Grillangebot schon
selbstverständlich. In der gut ausgestatteten Küche scheut man nicht
die Mühe, ganz frisch Schnitzel zu panieren und für all jene, denen
nach der ersten Hälfte der Saison die Käsekrainer und Bratwürstel
bereits bei den Ohren rauswachsen, bietet sie neben Grillschmankerln auch noch
Leberkäs- und Fleischlabersemmeln an.
Man
genießt und plaudert - während die 11 Member der Bisons und ihre Helferlein
eher wiesel- als büffelartig am Clubhausgelände in St. Andrä im
Burgenland agieren, um für das Wohl ihrer Besucher zu sorgen. Selbstverständlich
erscheint auch, dass sie noch Zeit für ein Plauscherl mit ihren Gästen
finden, wobei sie sich ganz nebenbei um die Kleinigkeiten, wie z.B. die Bestückung
der beiden Toilettenwagen mit Klopapier oder den Semmel-Nachschub kümmern.
 
Als
wir gegen 16 Uhr am Clubgelände eintreffen, tut sich schon einiges. Gegen
17 Uhr verpassen wir - ins intensive Benzingeplauder vertieft - die gemeinsame
Ausfahrt und gegen 18 Uhr wird es dann richtig voll am Platz. Die Vielfalt der
anwesenden Clubs aus Nah- und Fern-Österreich erstaunt und auch aus Deutschland
und Belgien kamen Colourträger. Dazwischen füllen Freebiker die Sitzplätze
vor dem Clubhaus, sodass die wenigen Nicht-MotorradfahrerInnen gar nicht auffallen.
... um nur einige zu nennen ...
Oben am Parkplatz für Motorräder beobachten drei Standler mit abschätzendem
Blick ihre Planendächer, denn der Wind hat aufgefrischt. Der Präsentator
der gestylten Beauties (hier sind natürlich Motorräder gemeint), macht
sich da keine Sorgen - so schnell fliegen die nicht davon!
 
Wieder reicht der vorgesehene Platz für die Zelte nicht aus und wie im
Vorjahr setzt sich die Zeltstadt auch am vorderen Parkplatz fort.
 
Ausgezeichnet
ausgewählt auch die Blues-Band, die gegen Sonnenuntergang zu spielen beginnt.
Die Lautstärke ist so gewählt, dass man nicht nur das eigene Wort versteht,
sondern auch noch das seines Gegenübers. Wir bleiben deshalb länger
als vorgesehen und machen uns erst auf die Socken
äh
die Räder,
als St. Andrä bereits in tiefe nächtliche Dunkelheit gehüllt ist.
  

Wir
danken Petrus für das schöne Wetter an diesem Tag und dem Black Bisons
MC für die perfekte Organisation. Viel zu oft betrachtet man als Besucher
das, was funktioniert und in Ordnung ist, als selbstverständlich und bekrittelt
das, was stört. Bei den Black Bisons ist uns diesmal nur Positives aufgefallen.
Nein - es ist keine Selbstverständlichkeit!

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