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Auf
der STP fanden sich die Customizer auf einem Fest zusammen. Den kulinarischen
Mittelpunkt bildete Lehner's
Speck-Standl, der mit bikerfreundlichen Preisen und mit einer breit gefächerten
Palette von kalten und warmen Speisen die kleinen und großen Hunger der
Messebesucher befriedigte. Gleich daneben als perfekte Ergänzung die Bar
der Bierwaage mit Hömal
und seinem Team als kompetente Ansprechpartner in Sachen Durst. Dazwischen komplettierten
Heurigentische und -bänke die Gemütlichkeit.
 
Die
Zeitschrift "Biker in Österreich",
der Organisator der STP, hatte sich mächtig ins Zeug gelegt, um nicht nur
den Mägen, sondern auch den Augen der 48.500 Messebesucher enormen Genuss
zu bieten. Das Hauptthema der STP waren ja die "Beauties" der Motorräder
- die umgebauten, durchgestylten und oft rein auf repräsentativen Zweck ausgerichteten
Zweiräder, die sowohl von kommerziellen Customizern als auch von privaten
Meisterbastlern präsentiert wurden. Da war vom low-budget-Firefighter (ein
Umbau von GAU für eine Serie von Berichten in "Biker in Österreich")
bis hin zum Preis-nach-oben-offen-Radl aus den Ställen von Penz oder Buffalo
alles zu sehen.

   

 
Als exzellente Würzmischung stellten Fachexperten wie z.B. der "Autosattler"
(Spezialität: gel-gepolsterte Motorradsättel zur Schonung des angeblich
edelsten Stücks des Mannes), der Airbrusher "Wendy"
(der es sogar schafft, ein Arschkrickerl auf ein Handy zu übertragen) und
der VGU-Shop (kompetent in
Sachen Vereinsartikel) aus.

Das Original:
und Wendys Interpretation auf kleinstem Raum:
Auf
der Showbühne ging es rund. Hier wurde nicht mit Produkt-Lobesreden gelangweilt.
Der Spaß stand im Mittelpunkt. Da kämpften Karl Painer und seine "Gladiator
Fighters" - auch gegen Wagemutige aus dem Publikum. Hier liefen Versteigerungen
diverser, von Sponsoren zur Verfügung gestellter Artikel, umrahmt von Mädchen,
die (fast) nichts anderes auf der Haut trugen als Airbrush.
Jeder, der auf der Messe am Toy-Run-Stand eine ausgefüllte Teilnahmekarte
und mindestens 5,- Euro zu Gunsten des Toy-Run-Spendenkontos einwarf, konnte gewinnen.
Obwohl die Toy-Run ihren Stand
in der B-Halle hatte, fand die Verlosung eines Air-Brushings von Pablo Spitzer
wahlweise auf Helm oder Tank auf der STP-Bühne statt. (Die Spendenabrechnung
dieser Aktion siehe Biker-Benefiz-Nachlese.)

Auf dieser Bühne wurden am Sonntag Nachmittag die Sieger der STP-Aussteller
gekürt: In der Sparte Privataussteller gewann (wie bereits vor zwei Jahren,
aber mit einem anderen Modell) Sigi Peiler von MRC Oskar Sharks, bei den kommerziellen
Customizern gewann (wie auch 2005 in Daytona/USA) die Penz Performance.
Während sich in Halle B nach Messe-Ende schnell die Stände und Halle
leerten, war es in der STP-Halle an jedem Messetag sehr schwer, die Vorgaben des
Messeveranstalters bezüglich der Sperrzeiten durchzusetzen, denn hier herrschte
die allgemeine Meinung: "Nach Hause woll'n wir nicht!"
 
Mit der Idee, privaten Umbauern eine kostenlose Möglichkeit zu bieten,
ihre Schmuckstücke von Motorrädern zu präsentieren, wurde die STP
um einiges an Fantasie, verrückten Ideen und Aussergewöhnlichem bereichert.
Durch die Möglichkeit, auch kleine Standplätze buchen zu können,
wurde so auch kleinen innovativen Zubehör-Firmen die Chance geboten, ihre
handwerklichen und fachlichen Qualitäten einem breiten Publikum anzubieten.
"Biker in Österreich" hat mit der STP im Rahmen der Bike 2006 eindrucksvoll
bewiesen, dass es auf einer Messe auch ganz anders als steif zugehen und gleichzeitig
eine informative Produktpräsentation transportiert werden kann.
 

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